Druckschrift 
1 (1850)
Entstehung
Seite
296
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Unb bet (einem Slnbiicf (teigen ®e fußte in ihrem fnTjcu auf,bie fte nie gelaunt; veitegerTnirfc^t ftef>t fte jurttcf auf iijifluchbetabcneö Sebett unb öerfpricht an ber -fjaitb it)red neuen©eliebten auch in einem neuen Seben 311 wanbeln. Slber berweift fte fatt jurücf, unb erwiebert ihre Einträge mit ftoljcrVerachtung. ©ie famfsft einen langen .Stampf; enbticf; trägtit)r ©tolj bcn ©ieg baöon, unb fte weiht ben jungen, tuter*crbittlichen ©rufier einem furchtbaren Sobe. Ser Sichterfä(rt fort:

„SStvb ftd; nie ein Dlädjer finfccuSer bem grcsjel (palt gebeut,

Unb fte (traft für ttjre ©üitbcu?

Sud) ber IRädjer ift nicht weit,ätcunt nicht ®itabe noch SScrgct'huug:

Selber rächt bie Siebe ftd;,

Stimmer bulbct fte Entweihung,

3h r ©ertd)t ift fürd)terlidj!"

Sie Äöhigin finbet nach bem Sobe iljred ©eliebten nichtStufje mehr5 bie alte Siebe taucht wieber auf mit all’ ihrerSftacht, unb «erfolgt fte wie ein brolfeitber ©chatten. Unb bie©ewiffendbiffe, ber ©tinbe peinigenbe itinber, foltern fte Sagunb Stacht, bid bie Sebendnuibe enblicf; burch ilfreit Sob biefirafenben Mächte oetfö()nt.