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1 (1850)
Entstehung
Seite
130
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-!S 130 §3-

ber ßinjcltjciten nicht lange aufjutjalten braune, fonbern CSucf;— nacbbem wir baS napf)tavetchc Sorf ©oganfug gafftet baten,gleich ju bei - berühmten „rott)en Srücfe" (bei ben ©eorgient@att)e^chili *cl;ibi genannt) führen fann, welche bie beibenUfer beS ©jvam, ober ber Scbcba, miteinanber oerbinbet.

Siefe uralte Srücfe ift eines ber grojjartigffen Senfmatergeorgifeffer Saufunft. Sie f)atte urfprüitgficf) bier Sogen, ge»tragen »on gigantifdjen 5ßfeitcrn, in bereu Jpöhfungcn BOnntermit Kaminen, 93orpläfcen unb affen fanbeSübüchen Seqttennliebfeiten eingerichtet waren. 3n ben ©cmäcbern beS SRitteUPfeifers, welche jwei f)of)e SalfonS über ben gluf auSftrecften,befanb ftef; fogar ein Sud; an (eine ©cf;enfwirt£)f(^aft). SieSalfoitS ftnb eingeftürU, bie 3<mmer unwofjnbar geworben,aber bie ftarf aus rotf)cn Sacffteincn gebaute Srücfe fefbfttrofft ben Serwüffuttgcn ber 3eit.

Schon in SRubatilt), einige ©tuitbeit beoor wir bie „rotijeSrütfe" erreichten, hüben wir ben unbequemen SBagen jurücf*gefaffen unb Satarenpferbe befliegen, auf welchen wir, trojj berOebirge, eff beutfebe SReilen, ober ftebeitunbftebenjig SBerft ineinem Sage juriieffegen.

SBenige SBerfte bieffeitS fßipiS, ber ncichften ©tation t)in^ter SfrSfanbeglu, machen wir wieber cfjatt im Secfett berSfhogaS, wo bie fRatur einen if)rer bijarrfien ©ebanfeit in©tein ausgeprägt unb ju einem tnerfwürbigeit, ppramibenför^migen $effent[)urme geftaftet f)at.

2luS einer weiten (Sinfaffung jerfet)ter fj)orphhrf)ügef fteigthier in einer ^of)e öon fün fj et) nt) unb er t ftufj ber ©ewarbjin*Safch empor, über welchen eine SRenge gelehrter unb ttnge*fehrter 2(6hanbfungen getrieben ftnb, unb an welchen ftcfibie f^auerfichften Sagen* unb fRäubergefcbicbten beS SanbeSfnüpfen.