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Slrbeit begegnete er bem ©efdjniacf bed 3eitafterS ganj) biefeS berühmteStßeif hatte fd)on ©reffltnger fyrtfd) bearbeiten wollen, nnb ®[)riftian»on Störten im 17. nnb nod) ein ©ottfrieb SStumct im 18. 3ahrl). »er*fuebten ftd) baran, wie fid) Slnbere »ielfad) ed in fßrofa ju überfetjettbemühten. (Dtefe fanften frommen Sad)en ohne ©turnen unb «fponigntod)ten 3 e f« n ben grauen befonberd nafje [teilen, betten et and) benßufcrttt in feine ©enoffenfdjaft öffnete, betten er fogat ein eignes ©ebet*bttd) wibmete, bad non einer geleite »on ©eibe 1C57 itid cjpolldubifdjeüberfefjt toarb, fo tote anbete grauen ihm ©fjrengebtdjte weither ju=fd)idten, a(d er in feinen gefreujigten SiebeSflammen (1653) in einerganjen 9ieil)e »on Siebern Slfroftidja auf grauetinamen gemadjt hatte,gür eine 3>ei'be in ber beutfchgejtnnten ®enoffenfd)aft galt bie Satt;.(Regina »on ©reifenberg, gtet)in auf Setyfenegg, bie in ber Silienjunft©orftfjctin unb 3'inftnteifterin war (bie (Dauere). Sie (ad mehrereneuere unb orientalifdje Sprachen, unb warb »on Stubenberg, ber fid)aud) für bie Sd)riftftellerei (bie Uebetfe(jung ber „wahren ©eniüt^Srutje"and bem granjöftfdjeu) ber greifrau »on ©uwinghaufen unb SBalnterobeinterefftrte, in bie Siteratur eingeführt, wo fte mit ihrer beutfdjen UraniaSRürnb. (1662) »iel ?IuffeI;en machte, einer Sammlung »ott getfllidjctiSonetten unb Siebern, bie wie ihre übrigen (Stbauungdliebet unb em=blematifchen 5 [3oefteu eine tiefere befd)au(id)e ©atur »erratljen unb and)als 2)td)tuitgen, bie offenbar 3<tfctt 5 U *h teiu ©hifter haben, nicht unterbad ©erdd)tlid)fte in biefer 3 £ it gehören. So [taub 3 e fen aud) mit(Dorothea (Eleonore »on Siofenthal 173 ) gleichfalls einer (Dichterin biefer3ett, in ©etbtnbung unb rühmt eine und fottft ganj unbefauttte d^i(be=gunbe ». SBeftohtt, bie in griedlanb unb öpoKattb hochbeutfd) opiftire.
©ahnen wir und »on biefer lebten ©tfdjeinuug bed öpetoortretendWeiblid)et (Dichter aud einen 3Beg ju bem (ßegnihorben in Diürttberg,ber einigen ^aubtftätte, bie und nod) übrig bleibt, bet einigen füb*beutfdjen Stabt, bie it;r altes 9led)t ber 2d) e tfttahme an xtttfrer Sßoefienod) lange nicht aufgeben wollte. (Dichter, bie wie 3 c f eu me h r 3lh nun 9»on eigentlicher €ßoefie hatten, ald Dpif), Wenn fte aud) Icidjerlidjer wur»ben in ihrer ÜRanier, tl)eilten hier mit 3c’feit ben Sinn für bad ©etjenbeunb (ßoetifdje, bad für fte in ber 2d) e M na h me ^ fdjönen ®efd)led)td anben neuerwachtcu fdjönen fünften lag. Sie wie 3 e f en gefiatteteit bat)erben 3utntt bed weiblichen ©efd)led)td unb iljr 33eifpiel swang aud) bie
173) @0 gibt »on it)c „»oetifdie ©ebanfen, 93ve«l, 1641, eine ptofatfdje ©tjäl)=tung mit nnterioebten ©ebtebten,"