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Die Lusiaden des Louis de Camoes. Verdeutscht von J. Donner
Entstehung
Seite
113
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Dritter sjejang.

96 .

„Nach ihm kommt Dinis, den man würdig findetZu zählen zu des Helden Alfons Sprossen;

Durch ihn schier Alexanders Ruhm verschwindet,Den er ob reicher Spenden lang' genossen.

Das Reich erblüht; der goldne Friede bindetDie Länder, wahrer Wohlfahrt nun erschlossen ;Verfassung und Gesetze, seine SittenSind bald in Land des Königs wohlgelitten.

97 .

„Er ist's, der nach Coimbra hat berufenMinerva's Jünger, ihren Dienst zu pflegen;

Und seine Winke jene Hallen schufen,

Wo noch die Musen Kunst und Wissen hege»,

Zu Tage fördernd goldner Wahrheit Stufen.

Wie zu Athen, beut hier mit reichstem SegenApoll das Geistig-Schöne; Lorbeern kränzenDie Weisen, die durch Kunst und Wissen glänzen.

98 .

„Der edeln Städte hat er viel gegründet,

Und Vesten, Citadellen, stark bewehret;

Im ganzen Reich hat Leben er entzündet,

Paläste, Mauern, Wälle stolz vermehret.

Ais Atropos mit rauher Scheere kündet,

Daß selbst der beste Fürst zum Staube kehret,Folgt ihm dep Sohn, nicht gleich ihm allerwegen,Alfons der Merke, traun ein tapfrer Degen.Camoes, Die Lustaden. 8