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2,2 (1826)
Entstehung
Seite
986
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Salze von Molybdän.

Fluorkalium vermischt. Es fällt in Gestalt von blafsrothenFlocken nieder. Bel freier Säure wird es von Wasseraufgelöst und setzt sich dann bei dem Abdampfen oderbei dem Erkalten als ein dunkel rosenrothes, bei demTrocknen blasser werdendes Pulver ab.

Natriumxnolybdänfluorür ist leichter auflöslich.Es setzt sich bei dem Abdampfen in Gestalt eines rosen-farbenen Krystallmehles ab.

Ammoniummolybdänfluorür gleicht vollkommendem Kaliumdoppelsalze.

b) Molybdänfluorid bildet sich bei dem Sättigenvon Fluorwasserstoffsäure mit Oxydhydrat. Die Flüssig-keit ist roth, und bei einem grofsen Ueberschufs von Säurefast farblos. Bei dem Abdampfen wird sie, wenn sie kei-nen Ueberschufs an Säure hat, leicht blau. Das trockneSalz ist schwarz und krystallinisch, und wieder vollkom-men mit rother Farbe im Wasser auflöslich. War dieHitze bei dem Abdampfen zu stark, so entweicht leichtein Theil Säure und es bleibt dann bei dem Auflösenim Wasser ein entsprechender Antheil wasserfreien Oxydszurück.

Kaliummolybdänfluorid entsteht, wenn man dieAuflösung des Fluorids mit Fluorkalium vermischt. DasDoppelsalz fällt dabei als ein rostgelbes Pulver nieder.Es ist im Wasser nicht ganz unauflöslich.

Natrium- und Ammoniu m - Molybdänfluoridsind im Wasser leichter auflöslich und bilden nach demAbdampfen rostgelbe Salzmassen.

o) Molybdänsuperfluorid wird durch Auflösungvon Molybdänsäure in Fluorwasserstoffsäure erhalten. DieAuflösung geht leicht vor sich. Die Flüssigkeit trocknetbei dem Abdampfen zu einer syrupdicken, gelblichenMasse ein, die keine Zeichen von Krystailisation hat, unddie durch hineingefallenen Staub oder andere reducirendeStoffe leicht grün oder blau wird. Völlig eingetrock-net, löst sie sich nicht mehr vollständig im Wasser auf.Das Unaufgelöste enthält Molybdänsäure im Ueberschufs,ist in gewissem Grade in reinem Wasser auflöslich, und