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2,2 (1826)
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973
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Salze von Molybdän.

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XXXIV. Salze von Molybdän.

A. S auer sto ff salze von Molybd än.

Molybdän bildet drei Reihen von Sauerstoffsalzen, inwelchen sein Oxydul, sein Oxyd und selbst die Molyb-dänsäure Salzbasen sind.

Oxydulsalze.

Die Molybdänoxydulsalze sind schwarz oder purpur-farben, und im Allgemeinen bieten sie dieselben Farben-abänderungen wie die Manganoxydsalze dar. Die mei-sten haben dieselbe aus Grün, Braun und Schwarz zu-sammengesetzte Farbe, wie eine Auflösung von Mangan-oxyd in kalter Chlorwasserstoffsäure, ehe die Chlorent-wickelung anfängt. Sie schmecken rein zusammenziehend,ohne metallischen Nachgeschmack. Ihre Auflösungen oxy-diren sich weniger leicht als die der Oxydsalze, und kön-nen deshalb besser, als jene, ohne Veränderung abgedampftwerden. Bisweilen nehmen sie, besonders bei einemUeberschufs von Säure, eine dunkle Purpurfarbe an, völ-lig ähnlich der, welche die Manganoxydsalze unter ge-wissen Umständen geben.

Schwefelsaures Molybdänoxydul erhält man,wenn das Oxydulhydrat in Schwefelsäure aufgelöst wird.Die Auflösung ist fast schwarz. Reibt man das trockneHydrat mit concentrirter Schwefelsäure, so erhält maneine pechschwarze, zähe Verbindung, welche, wenn dieMenge des Oxyduls hinreichend war, ein neutrales Salzist. Vermischt man diese Masse mit Wasser, so wird siezersetzt, ein aufgeschwollenes basisches Salz wird abge-schieden, und ein Salz mit Ueberschufs an Säure im Was-ser aufgelöst. Verdunstet man die Auflösung, so concen-trirt sie sich zu einer schwarzen, zähen, nicht krystallini-schen Masse. Man erhält dieselbe Verbindung, wennverdünnte Schwefelsäure mit Oxydulhydrat gesättigt wird,