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2,2 (1826)
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969
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Haloi'dsalze.

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Pharmacopoeen nehmen noch ein Präparat von diesemSalze auf, welches man erhält, wenn Crocus antimoniimit 24 Mal so viel spanischem Wein 24 Stunden langdigerirt wird. Dieser Wein erhält nachher den NamenViman antimoniatum. Er ist ein schlechtes Präparat,dessen Antimongehalt veränderlich ist, je nachdem derWein mehr oder weniger sauer war. Es mufs von denAerzten nicht angewandt werden, sondern man kann stattdessen eine bestimmte Menge des reinen Doppelsalzesaufiösen lassen, wodurch man ein zuverlässiges Arzenei-mittel erhält.

Benzoesaures Antimonoxyd giebt ein weifses,blättriges, in der Luft unveränderliches Salz, welches so-wohl in Alkohol, als im Wasser auflöslich ist.

Bernsteinsäure und Ameisensäure lösen beidedas Antimonoxyd auf, aber die Salze, die sie bilden, sindunbekannt.

Arseniksaures Antimonoxyd wird durch Zer-setzung des Antimonchlorids mit arseniksaurem Kali er-halten; es schlägt sich als ein weifses Pulver nieder.

Arsenichtsaures Antimonoxyd erhält man, wennAntimon mit flüssiger Arseniksäure digerirt wird. DieSäure wird zu arsenichter Säure reducirt, und wenn mandie Flüssigkeit verdünnt, wird das arsenichtsaure Salz nie-dergeschlagen.

Molybdänsaures und chromsaures Antimon-oxyd werden als gelbe Pulver niedergeschlagen. Daserstere ist in kochendem Wasser auflöslich.

B. Haloidsalze von Antimon.

Chlorantimon, a) Antimonchlorid (salzsauresAntimonoxyd) erhält man, entweder wenn Antimonpulvermit Quecksilberchlorid, oder auch wenn Schwefelanti-mon mit Quecksilberchlorid destillirt wird, wobei Anti-monchlorid bei einer gelinden Hitze überdestillirt undSchwefelquecksilber in der Retorte zurückbleibt. Da das