Haloidsalze.
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an, welches das Doppelsalz ist. Mit Strontium und Cal-cium verhält sich das Platinsalz auf gleiche Weise. Dasletztere Salz krystallisirt nicht. Wird eine Auflösung vonPlatinchlorid mit kohlensaurer Strontianerde, Kalkerde oderTalkerde gekocht, so entwickelt sich Kohlensäure, es bil-det sich in der Auflösung ein neutrales Doppelsalz, undes bleibt ein basisches Salz unaufgelöst zurück. Das ba-sische Salz von Magnesium giebt nach dem Glühen Pla-tin und kaustische Talkerde. Diese basischen Salze sindorangegelbe, schwere, im Wasser unauflösliche Pulver,die beim Glühen zuerst eine Portion Wasser geben, ehesie zersetzt werden. Wenn eine Auflösung von schwefel-saurem Platinoxyd mit Chloraluminium gemischt wird, soerhält man ein unauflösliches Doppelsalz, welches demAnsehen nach den vorher erwähnten schwefelsauren Dop-pelsalzen ähnlich ist. Es wird von kochendheifsen Säurenetwas aufgelöst. Im Glühen soll es, nach E. Davy, nurWasser geben, welches wenigstens 27 Procent vom Ge-wicht des Salzes ausmacht.
Silberplatinchlorid schlägt sich als ein gelbesbasisches Salz nieder bei Vermischung der Auflösung desChlorids mit salpetersaurem Silberoxyd, wobei die Flüs-sigkeit farblos wird. Kochende starke Chlorwasserstoff-säure zieht das Platinchlorid aus und hinterläfst Chlorsil-ber, jedoch nicht ganz farblos.
Kalium-, Natrium- und Ammonium - Platin-fluorid bilden im Wasser auflösliche, nicht krystallisi-rende, gummiähnliche Salze, die beim Wiederauflösen imWasser sauer werden, mit Zurücklassung eines basischenSalzes.
Kieselplatinfluorid ist ein nicht krystaiiisirendes,gelbbraunes, gummiähnliches Salz, das sich beim Wieder-auflösen im Wasser wie die vorhergehenden verhält.
Cyanplatin hat noch nicht in isolirter Gestalt dar-gestellt werden können.
Kalium platincyanid giebt ein krystaiiisirendesSalz, welches man erhält, wenn Platinchlorid mit Cyan-eisenkalium gemischt und das Gemenge zur Krystallisation