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2,2 (1826)
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945
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Salze von Iridium.

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XXIX. Salze von Iridium.

A. Saucrstoffsalze von Iridium.

Dieses Metall scheint rothe, blaue und farblose Salzezu geben. Kein einziges derselben ist so untersucht, dafsnjan viel mehr davon wüfste, als dafs sie existiren. Dierothen Salze werden erhalten, wenn das blaue Iridium-oxydkali mit einer Säure versetzt und mit ganz wenig Sal-petersäure gekocht wird. Die blauen werden ohne Salpe-tersäure, und die farblosen durch Behandlung der blauenoder rothen Salze mit Schwefelwasserstoffgas, schweflich-ter Säure, Galläpfelinfusion, oder selbst auch Cyaneisen-kalium erhalten.

B. Haloidsalze von Iridium.

Chloriridium. aj Iridiumchlorür ist in iso-lirtem Zustande unbekannt. Mit Chlorkalium erhält manes in Gestalt eines Doppelsalzes, wenn das blaue Iridium-oxydkali mit Chlorwasserstoffsäure gesättigt und zur Kry-stallisation abgedampft wird. Die Krystalle sind schwarz.

b) Iridiumchlorid erhält man isolirt, wenn man ineine Auflösung seines Doppelsalzes mit ChlorammoniumChlorgas leitet, welches das Ammoniak zerstört. NachAbdampfung der freien Säure erhält man ein Salz, das imWasser sehr leicht aufiöslich ist, und das beim freiwilligenVerdampfen rothe, octaedrische Krystalle absetzt.

Kaliumiridiumchlorid entsteht durch Oxydationdes blauen Salzes mit Salpetersäure. Es schiefst in schwar-zen (tief dunkelrothen) octaedrischen Krystallen an, ist in15 Th. kochenden und in 23 Th. kalten Wassers auflös-lich. Dieses Salz zeichnet sich, wie die schwefelsaureYttererde, durch die ungewöhnliche Langsamkeit aus, wo-mit es vom Wasser aufgenommen wird, so dafs es anfangs