914
<,% .
iV; *
Salze von Quecksilber.
ist er schwarz und giebt bei der Destillation Zinnober,ohne Zeichen von Schwefelkohlenstoff, welchen er beidem Trocknen zu verlieren scheint.
Wasserstoff cyanschwefliger Quecksilber Schwe-fel bildet einen weifsen Niederschlag, der sich jedochbald zersetzt, und gelb, roth und zuletzt schwarz wird.
Arsenikschwefliges Schwefelquecksilber bildet,wenn das Salz, woraus es gefällt wird, vollkommenoxydfrei ist, einen schwarzen, im entgegengesetzten Falleaber einen gelblichen, dunkeln Niederschlag, der bei demTrocknen noch dunkler wird. Wird dieses Salz in einemDestillationsapparate erhitzt, so zeigt es bei einer gewissenTemperatur eine sehr heftige Decrepitation, wobei me-tallisches Quecksilber ohne Zeichen von Schwefel oderZinnober entwickelt wird. Die decrepitirte Masse subli-mirt sich hierauf unverändert, und ist dann die folgendeVerbindung.
Arsenikschwefliger Quecksilberschwefel wird,sowohl neutral als basisch, mit einer dunkelgelben, beidem Trocknen sich erhaltenden Farbe gefällt. Er subli-mirt sich, ohne Schwefel abzugeben. Das Sublimat istglänzend, schwarz und giebt ein, schlechtem Zinnoberähnliches, rothes Pulver.
Arsenichtschwefliges Schwefelquecksilber bil-det einen schwarzen Niederschlag, welcher bei einem Oxyd-gehalt im Quecksilbersalze graulichgrün ist. Bei der De-stillation decrepitirt es mit einer explosionsartigen Hef-tigkeit, wobei sich metallisches Quecksilber entwickelt,und dann die folgende Verbindung sublimirt.
Arsenichtschwefliger Quecksilberschwefel bil-det einen pomeranzenrotben, flockigen Niederschlag, wel-cher, wenn die Flüssigkeit einen Ueberschufs von Queck-silberchlorid enthält, bald vollkommen weifs wird. Beieinem Ueberschufs von arsenichtschwefligem Salz erhälter sich. Bei dem Trocknen wird er dunkelbraun, giebtaber bei dem Reiben ein dunkelgelbes Pulver. Er schmilztanfangs und sublimirt sich hierauf. Das Sublimat istin dünnen Kanten durchscheinend gelblich, im Bruche