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2,2 (1826)
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903
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Haloi'clsalze.

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werden könnte. Aeltere Chemiker schreiben vor, dieselbemehrere Mal auPs Neue zu sublimiren, und dann eigent-lich wurde sie Calomel oder Panacea mercurialis ge-nannt. Die Erfahrung hat jedoch gelehrt, dafs sich imreinsten Chlorür bei jeder neuen Sublimation eine Por-tion Chlorid bildet. Statt dieser wiederholten Sublima-tion reibt man jetzt die Salzrinde fein und schlämmt sie,wobei das Chlorid, welches sie hätte enthalten können,vom Wasser aufgelöst wird. In neueren Zeiten hat manvorgeschlagen, die Dämpfe des Salzes in ein Gefäfs mitwarmen Wasser zu führen, wo sie dann von den Was-serdämpfen zu einem unendlich feinen Pulver condensirtwerden, und wo das mitfolgende Chlorid im Wasser auf-gelöst zurückbleibt; und gewiß ist diese Methode auchdeswegen vorzuziehen, weil die Wirksamkeit dieses Arze-neimittels sehr von der Feinheit des Pulvers abhängt. Manerkennt daran, dafs das in den Apotheken aufbewahrteChlorür mit Chlorid verunreinigt sei, daß wenn man esmit Alkohol digerirt und nachher kausLisches Kali zugiefst,aus dem aufgelösten Chlorid Oxydhydrat mit gelber Farbeniedergeschlagen wird. Enthält es dagegen ein basisches,salpetersaures Salz, so findet man dieses, wenn man esbei gelinder Wärme mit Wasser digerirt, welches mitetwas Salpetersäure versetzt ist, und dieses mit einemAlkali mischt, wodurch dann das aufgelöste, basische Salzniedergeschlagen wird. Man entdeckt es auch, wenn einekleine Portion des Salzes in einer kleinen, an einem Endezugeblasenen Glasröhre, erhitzt wird, wobei sich Stick-stoffoxydgas entwickelt, das die Luft in der Röhre rothfärbt und durch den Geruch entdeckt wird. Das Queck-silberchlorid, welches durch Sublimation krystallinischeForm angenommen hat, bildet 4 seitige Prismen mit 4 sei-tigen Endsnitzen. Es wird vom Sonnenlicht geschwärzt,und wenn es im Finstern gestofsen oder zerbrochen wird,leuchtet es, wie wenn man Zucker auf gleiche Art be-handelt. Mit einem harten Körper geritzt, giebt es einenhellgelben Strich. Dieses Salz ist im Wasser so unauf-löslich, dafs, nach Pf affs Versuchen, ein Gran Chlor-

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