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2,2 (1826)
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887
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Salze von Quecksilber.

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XXV. Salze von Quecksilber.

Die auflöslichen Salze des Quecksilbers zeichnen sichdurch einen eigentümlichen, höchst unangenehmen Me-tallgeschmack aus. Das Quecksilber in denselben lälst sichimmer mit Sicherheit erkennen, wenn man sie mit koh-lensaurem Natron oder Kali in einer unten zugeschmolze-nen Glasröhre zum Glühen erhitzt, wobei sich das Queck-silber in metallischer Gestalt sublimirt. Die Sauerstoff-und Haloi'Jsalze erkennt man auch daran, dafs wenn mandamit blankes Kupfer reibt, sich die Oberfläche desselbendurch metallisches Quecksilber versilbert.

A. Sauerstoffsalze von Quecksilber.

Oxydulsalze.

Die Oxydulsalze unterscheiden sich dadurch von denOxydsalzen, dafs, wenn sie mit kaustischen Alkalien oderalkalischen Erden behandelt werden, sich das. Oxydul mitschwarzer Farbe ausscheidet.

Sch wefe 1 saures Quecksilberoxydul erhält man,wenn 1 Th. Quecksilber bis zur anfangenden Gasentwik-kelung mit 1 i Th. concentrirter Schwefelsäure erhitzt unddie Digestion in dem Augenblick unterbrochen wird, wennsich das Quecksilber in ein weifses Pulver verwandelt hat.Hierbei mufs man genau verhüten, dafs sich die Tempe-ratur nicht bis zur Siedhitze der Säure erhöht, weil sichdann zugleich eine Portion Oxydsalz bildet. Man spültdie Salzmasse mit etwas kaltem Wasser ab, bis diesesnicht inehr sauer schmeckt. Dieses Salz ist im Wasserschwer auflöslich, braucht zu seiner Auflösung 500 Th.kaltes und 300 Th. kochendes W r asser, und schiefst dar-aus in prismatischen Krystallen an. In verdünnter Schwe-felsäure ist es auflöslich, und aus dieser Auflösung soll,nach Fourcroy, ein saures Salz krystallisiren. Aus einer

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