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2,2 (1826)
Entstehung
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853
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Sanerstoffsalze.

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niederschlägt. Das Uranoxyd giebt mit der Salpetersäureauch eir saures Salz, welches leichter krystallisirt undweniger auflöslich ist als das neutrale. Es verwittert ander Luft. Wenn salpetersaures Uranoxyd so weit erhitztwird, bis Sauerstoffgas mit ein wenig salpetrichter Saurezu entweichen anfängt, so bleibt ein Gemenge einer imWasser unauflöslichen, gelben Salzmasse, die salpetricht-saures Uranoxyd ist, und ein unauflösliches, pulverförmi-ges, gelbes Salz zurück, welches basisches, salpetersauresUranoxyd zu sein scheint. Dieses unauflösliche Pulver be-steht, nach Bucholz, aus 9'2 Th. Uranoxyd und 8 Th.Salpetersäure.

Phosphorsaures Uranoxyd ist gelb, flockig unditn Wasser schwer auflöslich. Es wird in überschüssigerPhosphorsäure aufgelöst. Phosphorsäure schlägt dieses Salzaus essigsaurem Uranoxyd nieder.

Zwei Drittel phosphorsaure Uranoxyd-Kalk-erde kommt im Mineralreich in gelben, glimmerartigenTafeln krystallisirt vor, und wird von den MineralogenUranit genannt. Dieses Salz enthält Krystallwasser, dasbei dem Glühen entweicht, ohne dafs dabei das Uran-oxyd zu Oxydul reducirt wird. Das Uranoxyd enthältdoppelt so viel Sauerstoff wie die Kalkende, und das Was-ser enthält 8 Mal so viel als die Kalkerde.

Kohlensaures Uranoxyd wird durch Fällung mitkohlensaurem Alkali gebildet, aber es giebt die Kohlen-säure bald ab und enthält nach dem Auswaschen nur einegeringe Spur mit einem Theil des Fällungsmittels davonzurück. Es geht dann als eine unklare Auflösung zumTheil durchs Filtrum.

Kohlensaures Uranoxyd - Kali wird durch Auf-lösung von frisch gefälltem Uranoxyd in zweifach kolilen-saurern Kali erhalten. Bei dem freiwilligen Verdampfensetzt sich das Salz in kleinen, citrongelben Krystallen ab,die im Glühen zersetzt werden, und uransaures und koh-lensaures Kali geben.

Oxalsaures Uranoxyd ist im Wasser schwer auf-löslich, und wird bei Vermischung von concentrirter Oxal-II. 55