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2,2 (1826)
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851
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Sauerstoffsalze.

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XXIII. Salze von Uran.

A. Sauerstoffsalze von Uran.

Das Uran bildet zwei Klassen von Salzen, nämlich:grüne, deren Base das Oxydul ist, und gelbe, die dasOxyd enthalten. Die allgemeinen Charaktere der Uran-salze sind folgende: Ihre Farbe ist gelb oder grün, kau-stische Alkalien schlagen sie mit der Farbe der Auflösungnieder, sie haben einen reinen, zusammenziehenden Ge-schmack, werden von Cyaneisenkalium mit einer roth-braunen, von Galläpfeltinktur mit chocoladebrauner, undvon wasserstoffschwefligen Salzen mit schwarzer Farbeniedergeschlagen. Mehrere dieser Salze sind sowohl inAether als in Alkohol auflöslich, die gelben desoxydirensich dann im Sonnenlichte und nehmen eine grüne Farbean. Einige ertheilen dem Curcumapapier eine braune Farbe,so wie die Alkalien. Von den Oxydulsalzen ist beinahenichts mehr bekannt, als dafs sie existiren, dafs das ge-glühte Oxydul sich nur mit der äufsersten Schwierigkeitin Säuren auflösen läfst, und dafs die Auflösung grün ist.Die Oxydsalze dagegen sind etwas mehr bekannt. ImAllgemeinen aber kann man sagen, dafs man die Salzedes Urans nur wenig kennt, weil man, vor ArfwedsonsUntersuchungen, das Oxyd nicht von anderen Basen be-freit zu erhalten wufste und die beschriebenen Salze sehrleicht Doppelsalze sein können.

Schwefelsaures Uranoxydul wird durch Auflö-sung des Oxyduls in kochender concentrirter Schwefelsäureerhalten, und giebt, nach dem Abdampfen, grüne, pris-matische Kiystalle.

Sch wefelsaures Uranoxydul - Kali ist ein imWasser unauflösliches, oder wenig auflösliches graugrünesPulver.

Schwefelsaures Uranoxyd schiefst, nach Bucholz,bei freiwilligem Abdampfen, in rein citrongelben, prisma-tischen Krystallen an. Dieses Salz erfordert |. seines Ge-