Sauerstoffsalze.
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unauflösliches Pulver. Nach Tupputi wird dasselbe ba-sische Salz gebildet, wenn man das neutrale Salz gelindeglüht. Wasser löst dann eine geringe Menge davon auf,und die Auflösung reagirt, so wie die basischen Bleisalze,alkalisch.
Schwefelsaures Nickeloxyd-Kali und schwe-felsaures Nickeloxyd-Ammoniak werden erhaltendurch Vermischung der einfachen Salze und Abdampfungder Auflösung zur Krystallisation. Das Kalisalz löst sichin 9 Th. kalten Wassers auf, das Ammoniaksalz brauchtdazu nur 1 i Th. Hinsichtlich ihrer Krystallform und desVerhältnisses ihrer Bestandtheile gilt übrigens dasselbe, wasich schon bei den mit denselben isomorphen Manganoxy-dul- und Eisenoxydul-Salzen angeführt habe. — Proust,welcher zuerst das Doppelsalz mit Kali entdeckte, bemühtesich, durch wiederholte Krystallisationen dieses Salz reinzu erhalten, um ein von fremden Einmischungen reinesNickel zu bekommen. Thomson hat nachher diesen Vor-schlag erneuert; aber es ist klar, dafs dieses Salz durchKrystallisation nie mit völliger Sicherheit von denjenigenMetallen gereinigt werden kann, welche mit demselbenisomorphe Doppelsalze geben.
Salpetersaures Nickeloxyd schiefst in blaugrü-nen Krystallen an, wird von 2 Th. kalten Wassers auf-gelöst, auch von Alkohol aufgenommen, verwittert in trok»kener Luft und zerfliefst bei feuchter Witterung. Bei einerhöheren Temperatur wird es zersetzt, giebt erst ein gelb-grünes , basisches Salz, und darauf, wenn die Hitze inoffenen Gefäfsen verstärkt wird, Superoxyd, welches durchstärkeres Glühen wieder zersetzt wird, und dann beinahei- vom Gewicht des krystallisirten Salzes an Oxyd zu-rückläfst.
Salpetersaures Nickeloxyd-Ammoniak schiefstin grünen Prismen an und löst sich in 3 Mal seines Ge-wichts Wasser auf.
Phosphorsaures Nickeloxyd erhält man am be-sten durch doppelte Zersetzung; aber es kann auch gebil-det werden, wenn das Nickel durch Kochen in verdünn-