Salze von Kobalt.
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drängt, die sich dadurch in eine schwarze Gallert ver-wandelt. Eine verdünnte Auflösung des Eisensalzes wirdbei dem Abdampfen sehr leicht zersetzt und setzt ein bla Tsrostgelbes Pulver ab, in das sich auch das gelatinirendeSalz bei dem Eintrockenen verwandelt.
Molybdänschwefliger Eisenschwefel ist eintief dunkelbrauner Niederschlag, der sich mit schwarzerFarbe in einem Ueberschusse des Fällungsmittels auflöst,woraus er sich indefs gröfstentheils nach 24 Stunden wie-der absetzt; wird nicht bei dem Trocknen verändert. Ge-trocknet ist er schwarz und giebt ein braunes Pulver. Inder Destillation giebt er viel Schwefel und hinterläfst einegraue, glänzende Masse, die, dem Ansehen nach, gewöhn-lichem grauen Schwefelmolybdän gleicht.
Molybdänüberschwefliges Schwefeleisen hältsich so lange aufgelöst, als man keinen Ueberschufs desEisenoxydulsalzes zusetzt, wobei es sich mit rother Farbeniederscblägt. Das Eisenschwefel-Salz fällt sogleichnieder und ist roth.
XVI. Salze von Kobalt.
A. Sauerstoffsalze von Kobalt.
Diese Salze zeichnen sich durch eine rothe oder roth-braune Farbe aus. Die auflöslichen haben einen zusam-menziehenden, wenig metallischen Geschmack, werdenvon wasserstoffschwefligem Alkali mit schwarzer, von kau-stischem Alkali mit blauer oder grüner, von Cyaneisenka-lium mit graugrüner, und von kohlensaurem Alkali mithellrother Farbe niedergeschlagen. Zink schlägt das Ko-balt daraus nicht metallisch nieder.
Schwefelsaures Kobaltoxyd erhält man sowohlwenn Kobaltpulver in kochender, concentrirter Schwefel-säure aufgelöst, als auch wenn das Oxyd mit verdünnterSchwefelsäure digerirt wird. Die Auflösung des Salzes
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