Druckschrift 
2,2 (1826)
Entstehung
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758
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Salze von Eisen.

v:

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Kobalt — grünlich, wird aber bald, selbst bei demAusschluß der Luft, granroth *).

Mangan — weifs, aber nach einer Weile schön pfirsich-blüthroth. Wird in Säuren aufgelöst.

Ceriuin — weifs, in Säuren auflöslich.

Uran — braunroth, dem Oxyd entsprechend.

Chrom — graugrün, in concentrirter Schwefelsäure un-auflöslich.

Molybdän — dunkelbrauner, in Säuren unauflöslicherNiederschlag.

Tantal — tief brandgelber Niederschlag, der nach demTrocknen dunkelbraun ist. Er bildet sich nur,wenn Chlortantal in fester Form mit Cyaneisen-kalium übergossen vvird, nicht aber, wenn Chlor-tantal zuvor befeuchtet oder aufgelöstes Fluortan-tal mit Cyaneisenkalium versetzt wird.

Noch habe ich zweier sehr merkwürdiger Verbindun-gen des Eisencyanürs zu erwähnen, nämlich der sogenannteneisenhaltigen Blausäure und des Berlinerblaues.

Das Doppelcyanür von Eisen und Wasser-stoff, Wasserstoffeisencyanür, oder die sogenannteeisenhaltige Blausäure (acidum ferro - prussincum,ferro-cyanicumJ wurde von Porret entdeckt, und vonihm Ferruretted chyazic acid **) genannt. Er bekamsie, theils wenn das Cyaneisenbaryum mit Schwefelsäureniedergeschlagen wurde, theils wenn er das Doppelcyanürvon Kalium mit einer Auflösung von Weinsäure in Alko-hol zersetzte, wobei sich Cremor tartari bildete, dasWasserstoffeisencyänür im Alkohol aufgelöst wurde, undnach seiner Abdampfung in gelblichen, cubischen Krystal-

*) Dieses scheint von einer Aufnahme von Wasser herzurührenund gleicht dem bei dem Zutritt des Wassers gewöhnlichen Ueber-gang der Koballsalze von Grün in Roth. Erhitzt giebt es Wasserund nimmt, ehe es zerlegt zu werden anfängt, eine grünlicheFarbe wieder an.

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) Die Veranlassung dieses Namens nahm er von C, Hy, Az, wel-che die Anfangsbuchstaben der Bestandiheile der Säure ausma-chen , aus denen er dann den Namen zusammensetzte.

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