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Salze von Eisen.
len auch Ceylanit genannt; es ist schwarz und glänzend,und nicht selten, wie Thon-Talkerde, in Octaedern kry-stallisirt. Die Thonerde enthält in dem krystallisirten6, und in dem nicht krystallisirten 3 Mal den Sauerstoffdes Eisenoxyduls.
Essigsaures Eisenoxydul bekommt man, wennSchwefeleisen in Essigsäure aufgelöst wird. Es schiefst inkleinen, grünen, prismatischen Krystallen an, die an derLuft leicht zersetzt werden.
Weinsaures Eisenoxydul ist im Wasser schwerauflöslich und bildet ein weifses, pulverförmiges Salz.Man bekommt es in blätterigen Krystallen, wenn man ineine heifse Auflösung von schwefelsaurem Eisenoxyduleine Auflösung von Weinsäure giel'st; das weinsaure Salzschiefst dann während des Abkühlens an. Es enthält, nachBucholz, 13 Th. Krystallwasser, und wird in 426 Th.kaltem und in 402 Th. kochendem Wasser aufgelöst.
Weinsaures Eisenoxydul - Kali wird erhalten,wenn zweifach weinsaures Kali mit der Hälfte seines Ge-wichts Eisenfeilspähne und so viel Wasser gekocht wird,dafs sich eine breiartige Masse bildet. Das Eisen oxydirtsich mit Entwickelung von Wasserstoffgas, und man er-hält ein weifses, pulveriges, im Wasser schwer auflösli-ches Salz, welches sich in der Luft zu Oxydsalz oxydirt,wobei es schwarz wird. Die erhaltene dicke Salzmassewird vom unaufgelösten Eisen abgegossen und so weitabgedampft, dafs man Kugeln daraus formen kann, diegetrocknet werden und unter dem Namen Globuli mar-tiales oder Tartarus martialis bekannt sind. Sie wer-den als Arzneimittel angewandt, und zwar so, dafs maneine Kugel in Leinen bindet und in eine mit Brunnen-wasser gefüllte Flasche hängt. Die im Wasser enthalteneatmosphärische Luft verwandelt einen Theil des schwerauflöslichen Oxydulsalzes in leicht auflösliches Oxydsalz,wodurch das Wasser einen geringen Eisengehalt bekommt.Solches Wasser wird dann wie ein eisenhaltiges Mineral-wasser getrunken. — Weinsaures Eisenoxydul-Kali wirdweder von kaustischen, noch kohlensauren Alkalien gefällt.