Sauerstoffsalze.
713
dem mehr oder weniger mit kohlensaurem Kalk und koh-lensaurem Eisenoxydul, dessen Krystallform es hat, ge-mischt vor. Das natürliche Salz enthält kein Wasser.Seine Anwesenheit in den Spatheisensteinen ist die Ursa-che, weshalb sie ein stahlartiges Eisen geben.
Oxalsaures Manganoxydul ist ein im Wassersehr schwerlösliches Salz, das sich in Gestalt eines weifsenPulvers niederschlägt, und nach dem Trocknen einen Stichin’s Rothe zeigt.
Borsaures Manganoxydul ist unauflöslich undschlägt sich in Gestalt eines weifsen Pulvers nieder, wennman ein Manganoxydulsalz mit einer Auflösung von Boraxvermischt. Enthält das Mangansalz Talkerde in einigerMenge, so entsteht kein Niederschlag, und wird das frischgefällte borsaure Manganoxydul mit einer Auflösung vonschwefelsaurer Talkerde vermischt, so wird es wiederaufgelöst.
Kieselsaures Manganoxydul ist in neutralemZustande unbekannt, kommt aber im Mineralreich basischvor. aJ Ein Drittel kieselsaures ist schwarz undwird von den Mineralogen schwarzer Mangankieselgenannt; man hat es bei Klappernd in Dalekarlien gefun-den. Es enthält Wasser, dessen Sauerstoffmenge sowohlderjenigen der Basis als der der Kieselsäure entspricht.Von Säuren wird es leicht aufgelöst, bJ Das zwei Drit-tel kieselsaure ist auch ein Mineral, welches seltenkrystallisirt, sondern gewöhnlich derb vorkommt. Es hateine schöne Rosenfarbe, und das krystailisirte hat dieDurchgänge des Pyroxens. Es wird auf nassem Wegenicht zersetzt und hat von den Mineralogen den Namenrother Mangankiesel bekommen.
Essigsaures Manganoxydul schiefst in Tafelnvon amethystrother Farbe an, ist in der Luft unveränder-lich, löst sich in 3-i. Th. kalten Wassers auf und ist auchin Alkohol auflöslich.
Weinsaures Manganoxydul ist ein weifses, imWasser schwer auflösliches Pulver.
Weinsaures Manganoxydul - Kali wird durch