Druckschrift 
2,2 (1826)
Entstehung
Seite
705
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Saucrstoffsalze. 705

Ammoniak, auflöslich, und die Auflösung giebt nach demAbdampfen eine gummiähnlicbe Masse.

Citronsaures Ceroxydul. Citronsäure fällt dieSalze des Ceroxyduls nicht, aber citronsäure Salze scheidenein unauflösliches, pulverförmiges, citronsaures Ceroxyduldaraus ab, welches von überschüssiger Citronsäure aufge-löst wird, und welches nach dem Abdampfen eine gum-miähnliche Masse giebt, woraus Alkohol die überschüssigeSäure auflöst und das neutrale Salz zurückläfst.

Benzoesaures Ceroxydul ist im Wasser auflös-lich. Die Auflösung schiefst bei dem Abdampfen in klei-nen Krystallkörnern an. War die Benzoesäure mit Ex-traktivstoff verunreinigt, so bekommt man zugleich eineunauflösliche, braune Verbindung dieses Stoffes mit dembenzoesauren Salze.

Galläpfelsaures Ceroxydul. Die Säure fällt auseiner neutralen Auflösung von Cerchlorür nichts, aberwenn man die Mischung mit ein wenig Alkali versetzt,so wird eine chocoladebraune Masse niedergeschlagen,die allmählich dunkeier wird, und die von einem Ueber-schufs an Alkali mit dunkelbrauner, gegen das Tageslichtins Grüne spielender Farbe aufgelöst wird.

Bernsteinsaures Ceroxydul ist im Wasser schwerauflöslich. Der zuerst entstehende Niederschlag wird durchUmschütteln wieder aufgelöst; aber nachher bekommt maneinen beständigen, weifsen Niederschlag. Während desAbdampfens der klaren Auflösung setzt sich das Aufge-löste in Pulverform ab. Freie ßernsteinsäure befördertnicht die Auflöslichkeit dieses Salzes, aber andere stärkereSäuren lösen es leicht auf. Bernsteinsaures Ammoniak zer-setzt nicht essigsaures Ceroxydul.

Selensaures Ceroxydul ist ein weifses, unauf-lösliches Pulver. Das zweifach selensaure Salz istauflöslich.

Arseniksaures Ceroxydul ist unauflöslich. Ineinem Ueberschufs von Arseniksäure wird es aufgelöstund das saure Salz trocknet zur durchsichtigen, gallert-ähnlichen Masse ein.

Chromsaures Ceroxydul ist ein gelbliches, un-