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Salze von Yttrium.
im Wasser mit rother Farbe auflöslich, wird aber lang-sam zersetzt, so dals, obgleich nach 12 Stunden der Mo-lybdänschwefel herausfällt, die Flüssigkeit doch nicht farb-los wird.
Molybdänüberscbwefliges Schwefelberyl-lium wird als ein rothes Pulver niedergeschlagen.
XI. Salze von Yttrium.
A. Sauerstoffsalze von Yttrium.
Die Salze der Yttererde zeichnen sich, wie die derBeryllerde, durch einen zuckersüfsen und zusammenzie-henden Geschmack aus. Sie sind specifisch schwerer alsdie Salze der übrigen Erden. Einige der krystallisirtenhaben einen Stich in’s Amethystrothe, von dem man je-doch mit Grund annehmen kann, dafs er von verunrei-nigendem Mangan herrühre. Von Cyaneisenkalium wer-den sie mit weifser Farbe gefällt. Eben so von kausti-schem Kali, und ohne dafs sich der Niederschlag in einemUeberschufs davon auflöst. Kohlensaures Alkali, in gro-fsem Ueberschufs zugesetzt, löst von der gefällten Erdeauf, aber nur eine geringe Menge, in Vergleich mit derdes Auflösungsmittels. Ihr am meisten positiver Charakterist, aufser dem Geschmack, mit Schwefelsäure ein Salzzu geben, welches leicht mit den sogleich anzuführendenKennzeichen anschiefst.
Schwefelsaure Yttererde krystallisirt leicht. DieKrystalle sind schwach rosenfarben, verwittern bei -j-40°und werden milchweifs, aber mit Beibehaltung ihrer Form.Im Wasser nehmen sie nicht wieder ihre Durchsichtigkeitan. Dieses Salz ist ausgezeichnet durch die Langsamkeit,womit es sich selbst in warmen Wasser auflöst, so dafses anfangs aussieht, als wäre es ganz unauflöslich; nachund nach aber löst es sich vollkommen auf. Die gesät-