Druckschrift 
2,2 (1826)
Entstehung
Seite
683
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Haloi'dsalzc.

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ger Säure im Wasser auflöslich, und wird durch Abdampfungder Flüssigkeit in Krystallen erhalten. Wird eine Auflö-sung von Borfluornatrium mit Chloraluminium vermischt,so entsteht ein Niederschlag, während die Flüssigkeit freieSäure bekommt, die einen Theil des Salzes aufgelöst er-hält. Der Niederschlag schmilzt im Glühen, giebt liquideFluorborsäure und hinterläfst borsaure Thonerde.

Kieselfluoraluminium ist im Wasser leicht auf-löslich. Abgedampft giebt es eine klare, farblose Gallert,welche bei dem Eintrocknen springt und gelblich wird,aber dabei durchscheinend bleibt. Es löst sich wiederlangsam, aber vollkommen im Wasser auf.

Im Mineralreich kommt ein krystallisirtes Mineralvor, welches man Topas nennt, und welches wegen sei-ner Härte, Durchsichtigkeit und seines Glanzes zu denkostbareren Edelsteinen gerechnet wird. Es besteht ausbasischem Fluoraluminium, verbunden mit kieselsaurerThonerde. In einem anderen Mineral, welches man Pyk-nit nennt, ist eine Verbindung von neutralem Fluoralu-minium mit kieselsaurer Thonerde enthalten. In beidenenthält in dem kieselsauren Salze die Säure eben so vielSauerstoff wie die Base, und das Aluminium in dem kie-selsauren Salze beträgt im Topase t und im Pyknit 3 Malsoviel wie das Aluminium im Fluorsalze.

Cyanaluminium scheint nicht zu bestehen, dennCyanwasserstoffsäure löst nicht Thonerdehydrat auf, undauch durch doppelte Zersetzung hat auf nassem Wegekeine Verbindung hervorgebracht werden können.

Schwefelcyanaluminiuni wird durch Auflösungvon Thonerdehydrat in Schwefelcyanwasserstofifsäure er-halten. Es schiefst in octaedrischen, in der Luft beständi-gen Krystallen an.

C. Schwefelsalze von Aluminium.

Obgleich noch kein Schwefelaluminium in isolirterGestalt dargestellt werden konnte, so scheinen doch, der