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Salze von Calcium.
neutrale Salz mit mehr Arsenichtschwefel macerirt, sonimmt es noch eine Portion davon auf und wird gelb,fängt aber bald an ein braunes Pulver abzusetzen. Wirdes nun der freiwilligen Verdampfung überlassen, so wirdes nach und nach hell rothbraun und läfst bei dem Auflö-sen unterarsenichtschwefliges Schwefelcalcium zurück, wäh-rend sich arsenikschwefliges auflöst. Wird diese Auflö-sung vor dem Abdampfen mit Alkohol gefällt, so wirdder Niederschlag nach einigen Augenblicken braun. —Setzt man Alkohol zu einer filtrirten Auflösung eines Sal-zes mit Ueberschufs an Schwefelcalcium, so erhält maneinen weifsen Niederschlag, welcher aus 29,SO Schwefel-calcium, 33,55 Arsenichtschwefel und 36,65 Wasser be-steht, woraus hervorgeht, dafs die basischen Salze desArsenichtschwefels die Radikale der Säure und der Basein denselben relativen Verhältnissen enthalten, wie diearsenikschwefligen und arseniksauren Salze. Das Was-ser darin enthält 5 Mal so viel Sauerstoff, als das Cal-cium zur Oxydation bedarf. — Die spirituöse Auflösungenthält kein zweifach arsenichtschwefliges Salz, sonderndas neutrale.
Unterarsenichtschwefliges Schwefelcalciumist ein im Wasser unauflösliches rothbraunes Pulver.
Molybdänschwefliges Schwefelcalcium, aufgleiche Weise wie das Baryumsalz dargestelJt, giebt einübersättigtes Salz, welches bei dem Erkalten der kochend-heifs filtrirten Auflösung anschiefst. Es besteht aus feinen,kurzen, glänzenden, zinnoberrothen, durchsichtigen Kry-stallnadeln, welche sich nicht in der Luft oder bei demErhitzen bis zu 100° verändern. Chlorwasserstoffsäureschwärzt sie durch Abscheidung von Molybdänschwefel. —Aus der erkalteten Flüssigkeit, worin sich diese Krystallegebildet haben, erhält man bei dem Abdampfen neue Por-tionen von Krystallen, und es bleibt endlich die neutraleVerbindung zurück, welche zu einem dunkelrothen, durch-scheinenden Firnifs eintrocknet.
Molybdänüberschwefliges Schwefelcalciumschlägt sich nicht sogleich bei dem Vermischen des Kalium-salzes