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Salze von Calcium.
Es ist dann nicht selten von etwas arseniksaurem Kobaltrosenroth gefärbt. Es wird in der Mineralogie Pharm a-colith genannt, und kommt nicht häufig vor. Dieses Salzenthält 24 Procent Krystallwasser, dessen Sauerstoff sichzu dem der Base wie 3:1 verhält. Zweifach arsenik-saure Kalkerde ist im Wasser auflöslich und kann inKrystallen erhalten werden. Zwei Drittel arsenik-saure Kalkerde ist unauflöslich; wird durch Ammo-niak gefällt. Die Arseniksäure ist darin mit 1 i so vielBasis wie im neutralen Salze verbunden, und sie giebtnicht mit der Kalkerde so verschiedenartig zusammenge-setzte Salze, wie die Phosphorsäure.
Arsenichtsaure Kalkerde ist unauflöslich, zumalwenn Kalkerde im Ueberschufs vorhanden ist. Für me-dicolegale Untersuchungen ist zu erinnern, dafs sie sichnicht niederschlägt, wenn die Flüssigkeit Ammoniaksalzoenthält, und nach Gieseke’s Versuchen wird das schoneinmal gefällte Salz von salpetersaurem und schwefelsau-rem Ammoniak, so wie von Chlorammonium, aufgelöst;aber von kohlensaurem und phosphorsaurem Ammoniakwird es zersetzt, ohne aufgelöst zu werden. Das gefällteSalz enthält chemisch gebundenes Wasser und ist in Säu-ren sehr leicht auflöslich.
Chromsaure Kalkerde ist im Wasser leicht auf-löslich, und giebt bei der Abdampfung seidenähnliche Kry-stallschuppen von gelbbrauner Farbe.
Molybdänsaure Kalkerde ist im Wasser unauf-löslich und wird beim Vermischen eines auflöslichen Kalk-salzes mit molybdänsaurem Alkali gefällt.
Wolframsaure Kalkerde verhält sich auf gleicheWeise. Sie kommt im Mineralreich krystallisirt vor. Siewurde von Cronstedt, der sie zuerst auffand, wegenihrer Schwere, Tungstein (Schwerstein) genannt, unddieser Name veranlafste dann den Namen für das Metallin der englischen und französischen Nomenclatur.
Antimonsaure Kalkerde ist sehr wenig im Was-ser auflöslich, und bildet, wenn man sie durch doppelteZersetzung erhält, ein Krystallmehl, welches sich an den