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Salze von Calcium.
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Apfelsaure Kalkerde. Neutrale, läfst sichim Wasser schwer auflösen. Eine kochendheifse Auflösungschiefst beim Erkalten in kleinen KryStallkörnern an. Siebraucht zu ihrer Auflösung 147 Th. kalten und 65 Th.kochenden Wassers. Setzt man mehr apfelsauren Kalkzu, als das Wasser auflösen kann, und erhitzt die Flüssig-keit bis zum Kochen, so schmilzt der Ueberschufs zu einerharzähnlichen Masse. Die apfelsaure Kalkerde wird, nachv. Grotthufs, in solchem Wasser leicht aufgelöst, wel-ches andere Salze, z. B. Salpeter, Salmiak, Chlorcalcium,Kochsalz u. s. w„ enthält, b) Saure apfelsaure Kalk-erde wird erhalten, wenn das neutrale Salz mit Säureübersättiget wird. Sie trocknet zu einem durchscheinen-den Firnisse ein, der sich durch seine Leichtlöslichkeit imWasser und seine Unlöslichkeit im Alkohol von allen an-deren vegetabilischen Kalksalzen unterscheidet. Sie gleichtim Ansehn dem Gummi, und hat eine hellgelbe, biswei-len bräunliche Farbe. Sie findet sich in verschiedenenPflanzen, z. B. im Hauslauche und in einigen Arten Se-dum. Das Angeführte gilt nur für die aus den Pflanzengezogene; nach Braconnot krystallisirt das mit einerSäure bereitete Salz in sechsseitigen Prismen.
Apfelsaure Kali-Kalkerde wird, nach Bracon-not, erhalten, wenn man zu einer lauwarmen Auflösungvon neutraler apfelsaurer Kalkerde etwas kaustisches Kalimischt. Es schlägt sich dabei ein basisches Doppelsalz nie-der, und in der Auflösung bleibt ein saures zurück, wel-ches zu einer gummiartigen Masse eintrocknet.
Apfelsaure Ammoniak-Kalkerde entsteht, wenndas Kalksalz mit apfelsaurem Ammoniak vermischt und ab-gedampft wird. Es verfliegt etwas Ammoniak, und es bleibtein saures, gummiartiges Doppelsalz zurück.
Benzoesäure Kalkerde krystallisirt in seidenglän-zenden Nadeln, verwittert in trockener Luft, löst sichleicht im Wasser und hat einen scharfen, süfslichen Ge-schmack. Man erhält sie am leichtesten, wenn man ge-pulvertes Benzoeharz mit geschlämmter Kreide und Was-ser digerirt.