Druckschrift 
2,2 (1826)
Entstehung
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617
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Haloidsalze.

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der Luft geschmolzen werden, ohne sich zu verändern.Es fliefst noch vor dem Glühen. In offner Luft entweichtbeim Glühen Jod, und das Strontium oxydirt sich zu Stron-tianerde.

Fluorstrontium (flufssaure Strontianerde) wird aufgleiche Weise wie das Baryumsalz erhalten. Es ist insehr geringem Grade im Wasser auflöslich und bildet einweifses Pulver. Ein Ueberschufs von Fluorwasserstoffsäurelöst es nicht auf, und die Säure trübt sich beim geringstenZusatz von Strontianwasser.

Borfluorstrontium ist unbekannt.

Kieselfluorstrontium wird durch Auflösen vonkohlensaurer Strontianerde in Kieselfluorwasserstoffsäureerhalten. Nach dem Abdampfen schiefst es beim Erkaltender Flüssigkeit in grofsen Krystallen an, die kurze, vier-seitige, nicht völlig rechtwinklige Prismen, mit zweiHächi-ger Zuspitzung, bilden. Sie enthalten Krystallwasser, wel-ches sie beim gelinden Erhitzen verlieren, indem sie un-durchsichtig und milchweifs werden. Das Salz löst sichnicht vollkommen in Wasser auf. Es bedarf zu seinerAuflösung einen gewissen Ueberschufs von Säure, weilsonst ein basisches Salz ungelöst zurückbleibt; jedoch istdieser ungelöst bleibende Rückstand sehr unbedeutend.Die Auflöslicbkeit des Strontiumsalzes, zumal bei einem,selbst sehr geringen Säure-Ueberschufs, und dagegen diefast gänzliche Unauflöslichkeit des Baryumsalzes, unter glei-chen Umständen, bietet eine leichte Methode dar, nichtallein diese Erden von einander zu unterscheiden, sondernsie auch mit einiger Genauigkeit quantitativ von einanderzu trennen.

Cyanstrontium ist nicht untersucht.

Schwefelcyanstrontium schiefst in langen, schma-len, zusammengehäuften Prismen an. Wird an der Luftfeucht.

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