Sauerstoffsalze.
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eine schwammige Masse, die dem gebrannten Alaun ähn-lich ist. Es verliert dabei 11 Procent seines Gewichtsan Wasser, dessen Sauerstoff das Doppelte vom Sauer-stoffe der in dem Salze enthaltenen Baryterde ausmacht.c) Saure (ein und ein Drittel) phosphorsaure Ba-ryte rde. Wenn man die saure Lösung des vorherge-henden Salzes in Phosphorsäure, ehe sie zum Krystallisirenhingestellt wird, mit Alkohol versetzt, so entsteht einweifser voluminöser Niederschlag, der, nach dem Aussü-fsen mit Alkohol, ein eigenes saures Salz bildet, worindie Säure mit [ x. Mal soviel Basis als im Vorhergehen-den verbunden ist. Es bildet nach dem Auswaschen einweifses, leichtes Pulver, bläht sich im Feuer auf, dochweniger, als das Vorige, und hinterläfst eine graue,schwammige Masse. Es enthält eine noch nicht bestimmteMenge Wasser, d) Basische (vier Fünftel) phos-phorsaure Baryterde wird erhalten, wenn eins dervorhergehenden Salze mit Ammoniak zerlegt wird. Siebildet ein weifses Pulver, welches aus der Luft keineKohlensäure anzieht. Der Sauerstoff der Säure ist darinzu dem der Basis wie '2: i.
Phosphorsaure und salpetersaure Baryterdebilden ein Doppelsalz, welches durch Vermischung derAuflösungen von salpetersaurer Baryterde und phosphor-saurem Ammoniak erhalten wird. Es schlägt sich als einegelatinöse Masse nieder, die sehr schwierig auszuwaschenist und ausgeprefst werden mufs. Im Kochen wird eszersetzt und giebt, sich auflösende, salpetersaure Baryt-erde und unaufgelöst bleibende phosphorsaure Baryterde.
Phosphorichtsaure Baryterde, aj Neutraleentsteht durch Vermischen von Chlorbaryum mit phos-phorichtsaurem Alkali. Die Flüssigkeit trübt sich nichtsogleich, setzt aber nach Verlauf von einem oder zweiTagen auf der inneren Fläche des Glases eine halb kri-stallinische Kruste ab, welche in trockner Luft fatiscirt.Dieses Salz enthält 7,94 Procent Krystallwasser, dessenSauerstoff dem der Baryterde gleich ist. Im Glühenwird es in neutrale phosphorsaure Baryterde verwandelt.
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