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2,2 (1826)
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Sanerstoffsalze.

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und Wiederauflösung derselben etwas. Die Säure coagu-lirt wohl das Gemenge, sobald aber der Niederschlagausgewaschen werden soll, so geht er wieder durch dasPapier.

Unterschwefelsaure Baryterde wird auf dieschon S. 466. Th. I. angeführte Weise erhalten. Stattder reinen Baryterde kann man sich übrigens dabei mitgrößerem Vortheil einer Auflösung von Schwefelbaryumbedienen. Sie schiefst leicht in grofsen prismatischen Kry-stallen an. Ihre Auflösung wird weder durch die Luft,noch durch Kochen zersetzt. Das Salz enthält 104 Pro-cent Krystallwasser, dessen Sauerstoff sich zu dem derBaryterde wie 2 : 1 verhält. Erhitzt, zerknistert es, giebtWasser und schweflichte Säure und hinterläfst 0,701 vomGewichte des Salzes schwefelsaure Baryterde. Bei derDarstellung dieses Salzes mufs man oft grofse Mengen vonBaryterdehydrat anwenden, um das schwefelsaure Mangan-oxydul zu zersetzen, welches durch Oxydation der schwef-lichten Säure auf Kosten- von Manganoxydhydrat, das demBraunstein beigemengt war, gebildet wird. Da diesesdurch Digestion mit concentrirter Salpetersäure zersetztwird, so mufs man den Braunstein schlämmen, danh mitconcentrirter Salpetersäure digeriren, und ihn dann, eheman ihn zur Sättigung der schweflichten Säure anwendet,auswaschen, auf welche Art man auf weniger kostbaremWege die Einmengung von Schwefelsäure in dem unter-schwefelsauren Mangansalze los wird.

Schweflichtsaure Baryterde ist geschmacklosund in Wasser unlöslich, wird aber in einem Ueber-schusse von schweflichter Säure aufgelöst und krystallisirtdann bei langsamen Abdampfen.

Unterschweflichtsaure Baryterde ist ein imWasser sehr schwer auflösliches Salz, welches man erhält,wenn eine Auflösung von Schwefelbaryum mit schweflich-ter Säure vermischt, oder wenn man sie allmählich sich ander Luft oxydiren läfst. Das Salz krystallisirt in durch-sichtigen Nadeln.

Salpetersa ure Baryterde schiefst in octaedri-U. 39