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Sake von Ammonium.
einer langsamen, freiwilligen Abdampfung, schiefst es ingrofsen, regelmäfsigen Krystallen an, deren Grundform einQuadratoctaeder ist, und die in der Luft nicht verändertwerden. Sie enthalten 16,93 Procent Wasser, dessenSauerstoff sich zu demjenigen der Base wie 3 : 1 verhält.Arseniksaures Ammoniak wird durch die trockene Destil-lation zersetzt, und giebt Ammoniak, Wasser, Stickstoff-gas und reducirtes Arsenik. Das saure Salz giebt zugleicharsenichte Säure und kein Ammoniak. Basisches arse-niksaures Ammoniak ist, so wie das phosphorsaure,in Wasser schwer auflöslich.
Arseniksaures Ammoniak - Natron wird aufgleiche Weise, wie das entsprechende phosphorsaure Salz,gebildet, dessen äufsere Charaktere es alle vollkommenbesitzt. Beim Abdampfen wird es in zweifach arseniksau-res Natron zersetzt. Es besteht aus 35,04 Tb. arseniksau-rem Natron, 29,51 Th. arseniksaurem Ammoniak, und35,45 Th. Wasser, dessen Sauerstoff 10 Mal der des Na-trons ist.
Arsenichtsaures Ammoniak entsteht durch Auf-lösung von arsenichter Säure in kaustischem Ammoniak.Es kann nicht durch Abdampfung in fester Form erhaltenwerden, weil das Ammoniak verfliegt und die arsenichteSäure in octaedrischen Krystallen anschiefst, welche keineSpur von Ammoniak enthalten.
Chromsaures Ammoniak bildet beim freiwilligenAbdampfen eine gelbe Efflorescenz, wird bei einer er-höhten Temperatur leicht zersetzt, und setzt braunesChromoxyd ab. Ob ein saures chromsaures Ammoniakexistirt, ist nicht untersucht.
Molybdänsaures Ammoniak. a) Neutraleswird erhalten, wenn eine koebendheifs gesättigte Auflö-sung des Salzes mit concentrirtem kaustischen Ammoniakversetzt wird, so dafs sie stark nach Ammoniak riecht,worauf man sie erkalten läfst. Es schiefst in rechtwinkli-gen, vierseitigen Prismen an, und hat einen stechendenSalz- und hintennach Metallgeschmack, b) Zweifachmolybdänsaures Ammoniak wird erhalten beim Ab-