Druckschrift 
2,2 (1826)
Entstehung
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Sauerstoffsalze.

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ver einige Wochen lang für sich liegen, während manes einmal des Tags umrührt, so wittern die Salze ausund lassen sich dann noch leichter wegspülen. Von ko-chendem Wasser wird das Glas vollkommen aufgelöst,wenn es mit 4 bis 5 Mal seines Gewichts Wasser, dasman zuvor in’s Kochen gebracht hat, vermischt wird,so dafs man das Glaspulver, unter fortwährendem Ko-chen, in kleinen Portionen und unter fortwährendem Um-rühren zusetzt. Setzt man es auf einmal zu, so backtes zusammen und löst sich dann schwieriger auf. DasKochen wird fortgesetzt, bis dafs Alles, was aufge-löst werden kann, aufgelöst ist, wozu 3 bis 4 Stundennöthig sind. Wenn die Flüssigkeit anfängt concentrirt zuwerden, so bekommt sie eine Haut auf ihrer Oberfläche,welche sich beim Umrühren in der Flüssigkeit wiederauflöst. Diese hat nun die Consistenz von dünnem Syrup,1,24 bis 1,25 spec. Gewicht, und erhält sich in bedecktenGefäfsen, ohne von der Luft zersetzt zu werden. Inmehr verdünntem Zustande wird sie von der Kohlensäureder Luft zersetzt. Die Flüssigkeit hat ein opalisirendesAnsehen, ist dickfliefsend und schmeckt und reagirt alka-lisch. Bei einem spec. Gewicht von 1,25 enthält dieFlüssigkeit 28 Procent kieselsaures Kali. Wird sie weiterabgeraucht, so wird sie zähe, so dafs sie, wie geschmol-zenes Glas, in Fäden gezogen werden kann. Läfst mansie in gelinder; Wärme vollkommen eintrocknen, so er-härtet sie zu einer farblosen, durchsichtigen, glasartigenMasse, von muschligem und glänzendem Bruch, gerade sowie Glas, aber weniger hart; sie wird nicht von der Koh-lensäure der Luft zersetzt. Ihre wässrige Auflösung wirdvon Alkohol, so wie .von Salzen, z. B. von Kochsalz, koh-lensauren Alkalien u. a. m., gefällt, und sie hat in derHinsicht mit verschiedenen Kalisalzen der schwächerenMetallsäuren Aehnlichkeit, welche sich nicht in einer koh-lensaures Kali enthaltenden Flüssigkeit auflösen, wenig inkaltem Wasser auflöslich sind, sich aber bei fortgesetztemKochen in kochendem Wasser auflösen. Alkalische Erdenfällen aus der Auflösung einen Theil der Kieselsäure, und

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