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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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Ich gebe Dir Kinder, die Dein Alter pflegen sollen. Rose, hierist Deine Tochter. Bei ihr wirst Du leben und sterben.

Der Alte (den seine Neffen umarmt haben). Gott segne dieKinder meiner Schwester Marie! O zieht Eure Arme nochnicht unter mir weg! Diese Arme brachen meine Ketten! indiesen Armen will ich sterben. Gott es schmachten noch vielUnglückliche im Finstern sende ihnen ihre Retter, baß sie inFrieden sterben!

Srave (wie halb vor sich). Guter Philipp, wir gewinnen alle;was gewinnst Du?

Philipp. Meinen Bruder, und neuen Muth für das Gute.

(Philipp und Ludwig umarmen sich.)

Lravr. Sehd einig, war der Segen Eurer Eltern. Gottsey Dank, er ist erfüllt. Und nun heiter, gutes Weib! Sieh, wirsind am Abend unser« Lebens, wir werden unsre Rechenschaft dortoben bald ablcgen. Sey's immer, daß wir litten! Für Pflichtund Tugend dulden das macht die letzte Stunde sanft!