Dritter Auftritt.
Madam Drove. Auguste.
Mad. 8 ravt. Ich weiß nicht, was ich thun soll. — Baldbin ich entschlossen, dem Fürsten unser Eleud zu klagen — dannreuet es mich — in einem Augenblick hoffe ich — dann verzweifleich an allem. Unterdessen geht mein armer Mann zu Grunde,und ich thue nichts — weiß ihn nicht einmal zu trösten. — DaßBrook so niederträchtig seyn konnte!
Auguste (bedeckt das Gesicht). Still davon, liebe Mutter!
Mad. Krane. Deinen Vater auf ein untreues Juventariumanzuklagen I — Das ist nie erhörte Schändlichkeit!
Auguste. Auch ohne das wären wir doch geplündert. —Man will uns vernichten, — wir sollen unglücklich seyn: wozuwäre es außerdem nöthig, so schnell zu verfahren? — Ich haltees nicht aus. —
Mad. Krane. Nicht so, mein Kind — unser Schmerz sollDeine« Vaters würdig seyn!
Auguste. Wenn nur Brook nicht ins Haus kommt!
Mad. Krane. Er komme, er komme nicht! gleich viel. Erhandelt verächtlich, und es ist nicht möglich, daß Du da» nicht em-pfinden solltest.
Auguste. Wir sollten ihn doch hören. Wie leicht ist einjunger Mensch überlistet, wie möglich ist es, daß die Bösewichtersich seiner bedienen und aus seinen Namen handeln, wovon erwohl nicht einmal etwas weiß.
Mad. Krane. Das mag die Zukunft entwickeln. Wirmüssen jetzt nur für Deinen Vater leben uud seinen Kummerlindern.