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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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Vit Frau. Mach Er nur, baß ich ihn spreche — ich willja gern erkenntlich sehn.

Jakob lim Auf- und Niedergehen vor Ihr vorbei). Ja, Wie ichIhr gesagt habe — es hält schwer!

Die Frau (nimmt Geld aus einem kleinen Beutelchcn). NehmeEr das als einen Beweis meiner Erkenntlichkeit.

Jakob lfie ansehend). Drei Kinder hat Sie? — Ja du meinHimmel! — ich wollt', ich könnt' aller Welt helfen, — (Die Händeauf dem Rücken sich auf den Zehenspitzen hebend.) WennS auf michankäme — (Bläst mit Affektion den Tabak vom Kleide.) Ich binniemand hinderlich — aber (nimmt Tabak) nicht auch gefällig?

Die Frau. Ach Gott, nehm Er doch l

Jakob (nimmt«, ohne darauf zu lsehen, und ohne die mindesteBewegung, damit In die Tasche). Stell' Sie Sich nur hier an dieThür; er wird bald ausfahren —

Die Frau. Glaubt Er denn, daß ich etwas auSrichtenwerde?

Jakob. Hm! — darnach der Herr gestimmt ist.

Oie Frau. Ich müßte verzweifeln, wenn ich dießmal ohneTrost nach Hause käme!

Jakob. Und — was ich sagen wollte! — hübsch nachder Weste gegriffen — und „gnädiger Herr!" das verstehtsich, -

Sie Frau. Aber er wird ja immer so böse darüber?

Jakob. — Mache Sie ihn böse!

vir Frau. Er hat mich neulich deßhalb angefahren, daßich -

Jakob. Nach der Weste gegriffen, und „gnädiger Herr!"(Führt ste vertraulich vor, und sagt ganz behaglich) : Dll frommer Gott Iwenn unser eins so einen Herrn nicht kennen lernte, wersollt' er denn? — beim Ankleiden, beim Ausklciden, bei