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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
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Hofrath. Ungar'scher, mou eker köre!

Kanzler. kik bien! (Schenkt ein und trinkt.) Sie werdenja wohl auch gehört haben von dem Spektakel neulich wieeiner von den Rechnungsführern komo czuiäsm ex intim»plebe! bei den Frucht-Lieferungen für das Arumtb, einesDoli mich zu bezichtige» sich erkühnte?

Ludwig. Ja ich habe von der Verwegenheit gehört.

Kanzler. Glaube, daß Herr Drave mir dadurch einenPossen hat spielen wollen! Ist auch ein Aufklärungs-Monsieur,der Herr Drave.

Hofrath. Nun was beschließen Ihr» Durchlaucht?

Kanzler. Nachdem mir nichts erweislich war (neckendePantomime von Brook gegen den Hofrath) haben Jhro Durchlauchtden Verwegenen, zur Reparation meiner Ehre, gezüchtigt.

Hofrath. . Egie so?

Ludwig, t

Kanzler. War gestern schon unterzeichnet (trinkt.)Kasstrt und cum iuksmia des Landes verwiesen! Samuel,lös doch einmal das Schenkelchen ab! (3ßt.) Wofür hat Gottsonst so einem Herrn das Schwert in die Hand gegeben, als

die Unschuld zu schirmen? Schenke ein, Samnelchen! (Trinkt.)

Ja der ist über die Grenze. Der liebe Gott leite seine

Schritte zur Besserung; so kann ihm diese Strafe noch ersprießlich

werben.

Ludwig. Da widerfährt ihm Recht, dem Bösewicht!

Kanzler. Ja wohl! Gib mir doch die Serviette Ichwar so ein guter Narr, und habe um gnädigste Milderung gefleht,ist aber alleweile nicht möglich, indem Seine Durchlaucht derleiKalumnianten Ihrer trcnen Dienerschaft nicht gehegt noch gepflegtwissen wollen

..-..-öl'.'',