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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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uudzwanzig Jahre, und so manche Nachsicht mit Deinem höchstungleichen Betragen, konnten mich nicht gegen einen wilden Tlturmschützen?

Hosrath. Die Wildheit kam ans meinem Herzen, das

Dich liebt.

Hosrath in. Dcßsallg verzeihe ich Dir. Aber vorher willich Dich auch überzeugen. Als ich

Hosrath. Ein Wort. Ich will platterdings ein Verdienstgegen Dich haben. Wir wollen uns versöhnen, ehe ich noch einWort weiß.

Hofrät hin. Das kann nicht seyn.

Hosrath. Sieh, das ist doch ehrlich. Du könntest mir

ja auch etwas vorlügen Ich würde Dir es glauben, denn ichglaube Dir gern. Ich liebe Dich über alles in der Welt, undwill Dir einen Beweis dadurch geben, daß ich jetzt ohne alleUcberzeugung Deine Hand auf Treue und Glauben Deines Herzensaunehmen will.

Hofräthia. Ich ehre dieß Gefühl; aber

Hosrath. Ich will noch mehr thun. Ich erkläre mich

es hört uns doch niemand? ich erkläre mich für eine Art

von einfältigem Mann, daß ich den häßlichen Leuten glaubenkonnte. Ich will auch noch mehr thun ich erkläre mich füreine Art Spitzbuben, weil ich weil ich selbst eine Art vonwie will ich sagen von veüeit in der honetten Ehestands-rechnung meinerseits merke; und weil-Mein Engel, nun

sey so gut und sprich Dn ein wenig.

Hosrath in. Ja, Dn kannst vollauf gut machen, wenn Dufehltest. Deßhalb bist Du ja der Manu meine? Herzens undkeiner konnte es seyn, wie Du! Du, Du allein!

Hosrath. Ach, bas lautet überaus lieblich! Aber ich steheentsetzlich albern daneben.