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Zehnter Austritt.
vorige. Hauptmann.
Hanptman«. Nun, mein Freundl —
Hofrath. Mein Feind, mein Feind I
Haupt manu (alle ansehcnd). Wie?
Hosrath. Abmarschirt! Ich schließe das Thor zu.
Hosräthin (lebhaft). Ist es das? (Sehr ernst.) KönntestDu in der That glauben, daß ich fähig wäre, auf einige Weisenur —
Hanplmaun. Lieber Freundl ich bin so erstaunt —
Hofrath. Geht — geht alle, alle! Die Weiber findfalsch — die Männer — ich bin falsch — wir taugen alle nichts,wie wir da. stehen— (Za Mamsell Stahl.) Die ist die allcrschlechteste— und — nun hole Euch alle der Teufel! (Er rennt fort.)
Stahl. Es ist — so — eine Sache. Ja, ja.
Hofräthiu (zum Gehelmenrath). Ohne Sorgen I (Zu MamsellStahl.) Diesen Sturm ertrage ich nicht so ganz gelassen; meineEhre fordert es.
Hofrath (stürmt herein, in gerader Linie auf seine Frau zu, redetaber nicht, bis er bei ihr ist). So zanke doch, Karoline — so heißewich doch einen Esel — ich bitte Dich um Gottes willen! Drohemir mit der Scheidung, dann glaube ich Dich unschuldig. Lina,Lina! um des Himmels willen! sey doch nur unschuldig, und stehmich dann meinetwegen in einem halben Jahre nicht wieder an —Bist Du schuldig, so bin ich des Todes.
Hofräthiu. Ich bin unschuldig.
Hosrath. Nein, nein, neinl Du bist es nicht. WärstDu es, Du müßtest einen ganz andern Lärm machen. (Er führt si-heftig aus dem Cirkcl einen Schritt vor, und zwingt sich weniger laut zu reden,