Hofräthtn. Man übertreibt —
Stahl. Trägt man hier die Kleider jetzt so? — Nun damuß ich ändern — ja ich bin aus der Mode. Das ist — wegenJulien — die hat auch so ohne Präparation heirathen müssen.
Hofräthtn. Ihre Wahl.
Stahl. Nun geht'« auch darnach. Ist denn Geld da? —Bermuthlich l — Das muß aber früh heirathen, sonst — Wasmacht Herr Fabritius?
Hofrät hin. Er war da, und kommt zum Esten wieder.
Stahl. So soI — ES ist ja gewiß eine schöne Kostgängerinbei dem Herrn Reden Geheimerath? — Sagen Sie mir doch aufder Stelle, was macht denn die Seefeld? ist sie dicker geworden?
Ho fr St hin. Ja, ziemlich.
Stahl. Nun dann muß man es recht sehen, daß sie ver-wachsen ist! Ich habe es zuerst gesehen. ES wollte niemandglauben — endlich aber — auf dem Balle — ja ich muß wohlaufräumen, daß ich aus dem Wege komme.
(Sie nimmt Schachteln.)
Hofräthtn. Das hat ja Zeit —
Stahl. Ich bin nirgend gern im Wege —
(Sie geht mit den Schachteln an die Thür.)
(Hofriithin und der Hauptmann nehmen die andern und tragen sieihr nach.)
Stahl. O ich bitte — ich bitte sehr! Zwar der Freundvom Hause — ha ha Hai Er spricht kein Wort mit mir — csthut ja nichts. — Sie dürfen schon mit mir reden.
Hofräthln. Mamsell!
Stahl. Die Frau Schwägerin erlaubt es. (Küßt sie.) Ichhabe Sie doch immer gar zu lieb gehabt. (Setzt die Schachtel aufden Boden.) Wissen Sie noch, in der ersten Zeit, wie mein Bruderso — Passiöncheu hatte — alles habe ich Ihnen gesagt. Aber ihm —