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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
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104
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v. Wlttiug. Und bieß alles

Fr. v. Valbcrg. Würde ich noch immer so fühlen, undIhnen doch meine Hand geben; aber nun sagt die Fürstin:Das ist Liebe!" mein Bruder sagtDu liebst denFürsten."

v. Witting. Und habe ich es nicht in tausend Besorgnissengesagt? Hat es nicht mein ganzes Wesen gesagt?

Fr. v. Valbcrg. Damals glaubte ich, Sie thäten es michzu quälen.

v. Wlttiug. So lange schon haben Sie mich nicht mehrgeliebt?

Fr. v. Valb erg. Lieber Witting, ich weiß es gewiß nicht,daß ich den Fürsten liebe. Sie sagen es aber ja alle; und daich nicht mehr so ruhig und froh bin, wenn ich Sie sehe sofürchte ich, es ist wahr. Was soll ich nun thun?

v. Wlttiug. Vergessen und glücklich seyn.

Fr. v. dalbrrg. Nein, nein, das kann ich in Ewigkeitnicht. Nein, Witting, Ihr Gedächtniß wird ewig mit mir seyn,und Ihr gutes Herz wird mich oft rühren. Ich möchte weinen,uild mich grämen, daß nicht mehr alles ist wie sonst I

u. Witting (seufzt). Daß nicht mehr alles ist wie sonstl

Fr. v. dalb erg. Ich bin dem Fürsten sehr gut aber

er wird mir doch eher ans dem Gedächtniß kommen als Sie.(Innig.) Es ist so manches, was mich an Sie erinnert. KeinSpaziergang, wo ich nicht der seligen Zeit denken werde, wie Siemich Wald und Feld, und Baum und Blume

v. Witting. Warum lehrte ich Sie nicht den Menschenkennen I

Fr. n. Valberg. Kannte ich nicht Sie?