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Fürstin (sanft). Die Feme betrübt Sie? — Sie liebenmeinen Gemahl. Haben Sie es ihm gestanden?
Fr. v. Valb erg. Ich habe den Gedanken noch nie gedacht.
Fürstin. Haben Sie Sich geschrieben?
Fr. v. Valberg. Neinl — Nie hat der Fürst mit mirvon Liebe gesprochen — bei dem sanften Segen dieses Augen-blicks — nie I Auch glaube ich nicht, daß ich ihn liebe. — Ich —ich bin nur vergnügt, wo ich ihn sehe — und das ist — weil erso gut ist.
Fürstin. Was erschwert Ihre Entfernung? — Eine Un-wahrheit können Sie mir nicht sagen.
Fr. v. Valb erg (küßt ihr di« Hand). Ach! bis auf diesenAugenblick wußte ich es nicht.
Fürstin. Entfernung gebe uns beiden Frieden I Pflicht wirduns Rosen brechen lassen.
Fünfzehnter Auftritt.
vorige. BmtSH a nptma nn.
Fürstin. Herr von Valberg — ich kann Ihre Schwesternicht zur Hofdame ernennen. Sie verlangen Genugthuung — ichkann Ihnen keine andere geben, als daß ich dem Hof erkläre —dieß edle gute Mädchen ist meine beste Freundin, und ich binstolz, daß sie in mir eine gute Frau findet. — (Sie umarmt sie.)Folgen Sie uns, Herr von Valberg.