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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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Glicrhofincistcrin (außer sich) , Nein, sagen Sie aufrichtiglieber Killen, ist es nicht himmelschreiend?

v. Ln len (h-stig). Es setzt alle Hofstellen herunter.

vberhosmcistcrin. Nicht wahr?

ii. Liilcu. Es setzt uns an allen Höfen herunter.

(!) b crh osin ci stcrin. Habe ich nicht eine vollkommene Satis-faktion zu fordern?

n. Liilcn. Soll ich reden? Ich muß reden. Derganze Hof wundert sich, daß Ihre Excellen; nicht auf der StelleGenugthuung begehrt haben

Glicrhofincistcrin. Nou vieuv. Lülen. Der Fürst selbst hat das vermuthet dennso wie jemand kam, sagte er:Gewiß die Klage der Ober-hofmeisterin I"

Ghcrhosincisterin (ängstlich). Mein Gott l ich liebe dennso den Frieden.

v. Liilcn. Ja wenn es nur der Fürst nicht als eineGleichgültigkeit gegen Ihre Pflichten ansteht.

Gbcr Hof Meisterin (mit Würde). Was sagen Sie da?v. Lülen.KuriosI" sagte er neulich nochseit meinesHerrn BaterS Ableben ist kein Ernst in den Hofämtern mehr."

Gberhosmeisteriu (zu ThrSnen gerührt). Da thun IhreDurchlaucht mir sehr Unrecht! lieber mein vevoir bei Hofegeht mir nichts als nur der liebe Gott,v. Lülen. Das weiß man

V der hofi» eiste rin. O mein Bester, das weiß man nicht.Tage und Nächte härme ich mich ab, daß so wie Se. Durchlauchtder Fürst ein gemeines Bllrgcrleben führen, überall zu Fuß er-scheinen und ohne Bortretung Dero Hofstaats, wie überhaupt alleRepresentation ein Ende hat, meine Charge gar nichts mehr ist.