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Fürstin. Nicht zufrieden damit, daß ich nicht glücklich bin,leiten Sie noch Verbindungen ein, oder begünstigen sie, die Sieentehren, indem sie mich zur Verzweiflung treiben.
Ämtshanptmann. Das letzte Wort entschuldigt alle andern,die Ihre Durchlaucht vorher gebraucht haben.
Fürstin Bedarf ich der Entschuldigung gegen Sie?
Ämtshauptmann (nach einer Pause), Ich bin sehr gernbereit, die Zeit abzuwarten, wo Ihre Durchlaucht in der Fassungsey:: werden, mich anzuhören. Daß Sie mich hören, ist Pflicht.
Fürstin. Sie mißbrauchen meine Lage. Wahrlich — andem Tone, den Sie Sich erlauben, fühle ich, daß man mich fürverstoßen hält. (Zu der Oberhofmelsterln ) Aber wo meinem Herzenkeine Liebe mehr erwiedert wird, wird meiner Würde doch An-sehen gegeben werden. (Sie will gehen,)
Amts Haupt manu (ln ihrem Wege), Gnädigste Frau —
Fürstin tzornlg). Ich habe nichts mit Ihnen zu reden.
Ämtshauptmann. Ich habe so hohe Begriffe von IhrerHerzensgüte, schlagen Sie diese nicht gewaltsam nieder.
Fürstin. Das geht weit.
Ämtshauptmann. Was Sie bis jetzt gethan haben,konnte gerecht heißen, Sie wußten es nicht anders. Wer aber dasRecht nicht hören will, handelt tyrannisch,
Fürstin, Bin ich an diesen Hof gekommen, meiner spottenzu lassen? Für den Frevel will ich Genugthuung, oder nicht dosLeben haben. (Sie geht ab.)
v, Aülkn. Sie haben Sich schwer vergangen Herr vonValberg, und ich weiß uicht, wie der Herr Vater der Fürstin esaufnehmen dürfle, wenn es ungeahndet bliebe. (Sr geht ab )