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Ämtshaiiptinann. Aber —
Gberhofmeisterin. Ich weiß, was Sie sagen wollen.Fürsten werden oft flattirt, aber unsre Fürstin? — Von derläßt sich nicht genug rühmen. Da wollen der Fürst FräuleinBalberg eine Gnade erzeigen, ernennen sie zur Hofdame. „Nein,"sagen die Durchlaucht Fürstin. „Die Balberg ist einmal dassolitäre Leben gewohnt, ich weiß, der Hof würde ihr nicht ge-fallen. Ich danke meinem Gemahl für die treffliche Auswahl; aberman muß einem Glück zu entsagen wissen, wem, es auf Kostenanderer erworben sehn soll — die liebe Balberg bleibt wo sie ist."
Amts Haupt mann. Und öffentlich wurde meine Schwesterrefüsirt —
Gberhofmeisterin. Erlauben Sie —
Amts Hanpl manu. Oeffentlich erklärt, „wer Ehre undseine Fürstin liebe, solle nicht neben ihr seyn" —
Gberhofmeisterin. Gestehen Sie, Herr von Külen,wenn Baron Balberg sichs einmal in den Kopf gesetzt hat, Leutezu embarrasfiren — so ist er Meister in der Kunst.
Ä »> tgha n p tin a nn. Frau Oberhofmeisterin, meine Schwestermuß Hofdame der Fürstin werden, und nach vier und zwanzigStunden ihren Abschied nehmen.
u. Listen. Sie vergessen, daß Sie es mit fürstlichen Per-sonen zu thun haben.
Ä »itshauptinan n. Ich bitte sie fürstlich zu handeln, traueihnen zu, daß sie so handeln werden. Dieß Vertrauen ist Bürge,daß ich sie nicht für gewöhnliche Menschen nehme.
v. Lülcn. Bitdn? Nein, Sie drohen dem Fürsten.
Ämtshanptmanu. Mit seinem Gewissen!
(Der Portier öffnet die Thüre, ein Heiduck bleibt seitwärts stehen,hierauf tritt die Fürstin ein, ein Läufer hinter ihr her.)
Gberhofmeisterin (so wie der Portier öffnet, erschrocken). Mein