Druckschrift 
10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
55
Einzelbild herunterladen
 

55

Fürst. G>it! Wenn das geschieht alles was Sieda gesagt haben, wie Sie es da gesagt haben, wenn der NameValberg nicht mehr hier zu finden ist: so schwöre ich bei meinemsürfilichen Ehrenwort ich will nie, nie, nie mehr für meineGemahlin zu finden sevn! Jetzt thun Sie, was Ihnen gutdüiikrn wird. (Er geht ab.)

v. Anten. Nun, mein Herr nun ist das Glück de»Landes in Ihrer Hand I (Er folgt dcm Fürsten.)

Ämtshanptmann lst-ht beiden nach, dann mit ernstem Ausdruck):Da» ist eS und Gott lenke mich! (Hestlg.) Er hat einenSchwur gethan er wird ihn halten. Aber habe ich nicht auchdir einen Schwur gethan, verklärte Mutter? Ja! ich schwörefür die Tugend zu leiden Er seiner Leidenschaft halber andreleiden zu lasten. Du der du das Schicksal der Völker abwägest,richte zwischen Tugend und Vaterland ich muß! Zu derFürstin! (Er geht ab,)

Muster Auftritt.

Zimmer der Ob erh osm eist erin.

Ober hofmelstcrin. Elary tritt nach ibr «in. Hernaibv. Killen.

Clary. Herr von Kitten

Dbcrhofmelsterin. Mit Vergnügenv. Lilien (tritt -in). Ihre Durchlaucht der FürstDbcrhos»icisterln. Und unsre gnädigste Fürstin,v. Lilien. Der Fürst befehlen

Gbcrhüfmclstcrin. Gnadensachen gehen den Befehlen