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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
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Gberhofineistcrin. Wenn man hätte ich gemeintder Fräulein von Külen zu verstehen gegeben hätte, sie sollte darumeinkommen so eben noch, indem

Scradini. Meine Fürstin bedarf nicht sich zu Kunststückenherab zu lasten, die unter ihr find. Sie hat sich nichts vorzu-werfen. Sie verlangt, sie will, sie befiehlt!

<vI> er hofm eiste rin. Und wir gehorchen ja alle mit mög-lichster Devotion. Nur sehen Sie hätte ich gern alleParteien kontentirt die Balberg sauvirt, die Külen obligirt, undmeiner gnädigsten Fürstin Bcneration und Attachement zugleichbewiesen, dem Landesherrn aber den unterthänig gebührendenRespekt bezeigt, und so meiner Pflicht am Hose und den Pflichtendes Christeuthums Genügen geleistet.

Scradini. So geschickt bin ich nicht. Indes! eines

Theils hm ja ließe sich es doch möglich machen. Ans

Respekt gegen den Fürsten tragen Sie die Sache öffentlich vor;

von Ihrem Attachement find die gnädige Fürstin längst überführt;ernennen dieselbe eine andere Dame so kann sür die Balbergniemand den Platz mehr verlangen. Sie ist sauvirt und allePflichten -

Gber hosi» eiste rin Sind vereinigt. Kommen Sie. Gleichgehen wir zu der Fürstin. Sehen Sie, von der Külen habe

ich auch eine gute Opinion, und ich bin erfreut ihr behülflich zu

seyn. Kommen Sie. lSie gehen ab.)