Sachen in den Kopf gesetzt, Sie haben meinen Reden eine Deu-tung gegeben, Sie haben mich so konsternirt —
Ämtshanplman n. Darum entkommen Sie mir auch nichtmehr. — Liebt der Fürst meine Schwester?
Dbcrhosnicisterin (zuckt die Achseln). Uonsieur äsVslberz!
Ämlshauptmann. Liebt der Fürst meine Schwester? —Sie sind Osiris ä'kolmeur einer tugendhaften Fürstin — einedeutsche Ec elfrau — eine tugendhafte Frau.
Dbcrhos Meisterin (erschüttert). Bedenken Sie daß ichPflichten habe, auch ge^en —
Amtrh aupimaini. Wohl! Ich will in Ihrer Manierverfahren. Ich frage: „Liebt der Fürst meine Schwester?" undverlange nicht das Ja, das auf Ihrem Gesichte schon da liegt;sondern, wenn Sie mich beruhigen wollen — Frau Oberhof-meisterin — so reichen Sie mir Ihre rechte Hand als ehrlicheFrau, sehen Sie mir ins Gesicht, und sagen Sie Nein! —Sobald Sie Nein gesagt haben, soll meine Schwester Hosoamewerden. (Pause.)
Gbcrhosmclsterln (mit niedergeschlagenen Augen, gerührt).Baron Balberg —
ÄmtshauPtman«. Genug! — Meine Schwester ist ge-rettet, und Sie, Madam, sind jetzt der Schutzengel Ihrer Fürstingewesen. Fühlen Sie es — und im übrigen — verlassen SieSich aus niein Herz. (Er verbeugt sich und geht ab.)
G b crh o fmci st erin (steht ihm betroffen nach), öon OlLii!— welch ein Mensch! Das faßt, greift, setzt über jede Manierweg, wirft Feuer in die Seels, und geht mit einem um, wie —mit einem Bogen Papier. Bewahre mich Gott vor dem Philo-sophen! — Das Allerunbegreiflichste ist, daß er mich erst gelehrthat, ich habe mehr gewußt, als ich mir selbst gestanden hatte.