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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
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Fr. v. valbrrg. (Pause.) Sie haben nun eben auch etwasGutes gethan; aber es freut mich nicht,v. Witting. Auch erwartete ich das nicht.

Fr. v. Dalberg. Den Mann haben Sie auch nicht erfreut Sie haben ihm das Geld aufs Herz geworfen.

v. Wittiug. Sie fahren in die Aue Sie werden bei derOberhofmeisterin seyn wie viel Uhr?

Fr. ». Valberg. Bier Uhr. Mißfällt cS Ihnen?v. Wittiug. Ja.

Fr. v. Valb erg. Die Oberhofmeisterin ist doch gewiß einegute Frau.

v. Wittiug. Eine redliche Frau; aber eine redliche Frauin einer beschränkten Situation.

Fr. v. Valbcrg. Das verstehe ich nicht,v. Wittiug. In einer Situation, wo Redlichkeit gefährlichist dann verlasse ich mich selten auf jemandes Muth, geradezuzu gehen. Wer in den Sachen nicht geradezu geht o WehlFr. v. Valberg. Hm Achl Wenn Sie immeroweh" sagen, so sehen Sie aus, wieo Wehl" und dann gefallenSie mir nicht.

Neunter Auftritt.

Vorige, Rudolph.

Uubolph. Gnädiges Fräulein vor der Hausthüre derWagen Herr AmtshauptmanncFr. v. Valbcrg. Mein Bruderl?l>. Witting. Balberg!

(Sic stürzen hinan«.)