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10 (1860) Hausfrieden [u.a.] Elise von Valberg
Entstehung
Seite
19
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Fr. v. Valberg. Der Fürst? Nun darum bin ich demFürsten in der Seele gut.

v. Wittiug. Sind Sie?

Fr. l>. Valbcrg. Er ist recht gut der Fürst.

v. Witt Ing. Ja.

Fr. v. Valbcrg. Ist ec nicht meines Bruders Zögling?

Gestern denken Sie war eine rechte arme Frau krankunter meinem Fenster todkrank I Eben wollte ich Sie hereinbringen lasten. Er ritt vorüber, der Page wollte ihr Geld hin-werfenNicht doch," sprach erversorgt muß sie seynl"Gleich mußte der Page hinab reiten zum Bürgermeister, und dieFrau ist nun gemächlich versorgt. Wie er wieder vorbei ritt,der Fürst -

v. Willing Waren Sie am Fenster?

Fr. v. Valbcrg. Ja. So mußte ich weinen, daß erso gut ist vor Freude mußte ich weinen l Sie Sie freuenSich nicht?

v. Wittiug. Der Fürst hat gestern eine arme Frau ge-mächlich versorgt; und gestern am nämlichen Tage, hat er dieOrdre unterzeichnet, ein neues Regimeut zu werben. Das Landist von Arbeitern entblößt die Felder liegen brach da mußwohl manche alte Mutter ihren Nacken beugen und ungemächlicharbeiten während ihr Sohn unter den Schloßfenstern paradirt.

Das ist groß im Kleinen und klein im Großen gehandelt

Fr. v. valbcrg (geht umher, und sagt dann übellaunig) Siesind ja auch Offizier.

v. Wittiug. Sie werden bitter in der Vertheidigung desLandesherrn? Eine sehr treue UnlerthantuI

Fr. v. Valbcrg. Die bin ich, so wie mein Vater demvorigen Fürsten.