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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
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Sekretär. Wie? Ach, Herr General, wenn bas ist, so

General. Er wird verurtheilt werden.

Sekretär. Und Fräulein Sophie

General. Wird das nicht lange überleben das begreifeich. In dem Falle soll der Graf alles haben. Das ist die Haupt-sache. Dann hat der Mensch der mich so elend macht, einearme Mutter; der Thurneisen nehmlich. Die alte Oberstin, die erbisher erhalten. Die soll gleich sechStausci>d Thaler von mir haben,damit der Mensch ruhig sterben kann. Hörst Du?

Sekretär. Ja, Herr Generali

General. Nun das besorge mir hübsch. Um eilf Uhr wirdetwas vorfallen um neun Uhr möchte ich gern alles ausgefer-tigt, unterschrieben und besiegelt haben. Verstehst Du mich?

Sekretär. O Herr mein alter Freund I Meintreuer Freund, mein Wohlthäter

General. Weine nicht, ehrlicher Mann. Es steht ohnehineine lange Zeit mit Deinem Anblick mir vor Angen. Achund das war eine sehr schöne Zeit I die jetzige taugt nicht.Es ist drum gut, daß es zu Ende geht. Bin ich einmal vorweg so weiß ich, Du hältst Dich auch nicht lange mehr danntreffen wir bei meiner Karoline zusammen! Gib mir dasPapier dort

Sekretär (gibt thm da» Papier, da» von Wernln vorher ge-bracht hat).

General. Bestelle mein Haus, alter Freund I Und --sollte meine Ablösung schnell kommen so danke ich Dir hiermit(er umarmt ihn) für alle Liebe und Treue, die Du mir erwiesen hast.Versorgt bist Du sorge für (dte ThrSncn unterbrechen ihn) meineTochter, daß eS ihr Wohl gehe. Sorge für meine Adieu I tErreißt sich lo» und geht.)

Sekretär (legt das Gesicht auf beide gefaltete Hände).