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Sekretär. Wie? Ach, Herr General, wenn bas ist, so —
General. Er wird verurtheilt werden. —
Sekretär. Und Fräulein Sophie —
General. Wird das nicht lange überleben — das begreifeich. In dem Falle soll der Graf alles haben. Das ist die Haupt-sache. Dann hat der Mensch — der — mich so elend macht, einearme Mutter; der Thurneisen nehmlich. Die alte Oberstin, die erbisher erhalten. Die soll gleich sechStausci>d Thaler von mir haben,damit der Mensch ruhig sterben kann. Hörst Du?
Sekretär. Ja, Herr Generali
General. Nun das besorge mir hübsch. Um eilf Uhr wirdetwas vorfallen — um neun Uhr möchte ich gern alles ausgefer-tigt, unterschrieben und besiegelt haben. Verstehst Du mich?
Sekretär. O Herr — mein alter Freund I — Meintreuer Freund, mein Wohlthäter —
General. Weine nicht, ehrlicher Mann. Es steht ohnehineine lange Zeit mit Deinem Anblick mir vor Angen. — Ach —und das war eine sehr schöne Zeit I — die jetzige taugt nicht. —Es ist drum gut, daß es zu Ende geht. — Bin ich einmal vorweg— so weiß ich, Du hältst Dich auch nicht lange mehr — danntreffen wir bei meiner Karoline zusammen! — Gib mir dasPapier dort —
Sekretär (gibt thm da» Papier, da» von Wernln vorher ge-bracht hat).
General. Bestelle mein Haus, alter Freund I — Und --sollte meine Ablösung schnell kommen — so danke ich Dir hiermit(er umarmt ihn) für alle Liebe und Treue, die Du mir erwiesen hast.Versorgt bist Du — sorge für — (dte ThrSncn unterbrechen ihn) meineTochter, daß eS ihr Wohl gehe. Sorge für meine — Adieu I tErreißt sich lo» und geht.)
Sekretär (legt das Gesicht auf beide gefaltete Hände).