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Major. Allerdings, Ihre Excellenz.
General. Heute nochl
Major. Diese Nacht?
General. Ich werde anführen. — Ja, wein lieber Major— das Werk erobern — dort erschossen werden und so noch mitEhren fallen — Gott! laß mich das erreichen I
Graf (nimmt seine Hand). Vater I
General (der ihn nicht bemerkt hat). Ah — I — Vater? GuterGraf, das ist ja Vorbeil Und so mag nun alles vorbei seyn.
Graf. Sind Sie geneigt mich anzuhören —
General. Wackerer Mann — armer Mann — (reicht ihmdie Hand) edelmüthiger Mann!
Graf. Ihre Tochter —
General (zieht seine Hand zurück und sagt lebhaft). Nein —nein! (Kalt und fest.) Von ihr kein Wort.
Graf (traurig). Aber —
General. Das kann nicht seyn.
Graf. Der Held ist nie unversöhnlich.
General (nach einer Pause, mit männlichem Ernst). Von meinerUnversöhnlichkeit sollen Sie hören.
Gras. Dar ist mir genug. (Er küßt seine Hand.) Aber —
General. Behalten Sie immer meine Hand — ich weigeremich nicht diese kindliche Ehrfurcht von Ihnen anzunehmen. —Vor zwei Stunden glaubte ich noch — (Er wirst sich mit dem Aus-bruch seines Schmerzes Ihm um den Hals.) Welche Seligkeit hat derBösewicht mir geraubt!
Major. Jhro Excellenz kann ich die Bemerkung nicht längervorenthaltsn, daß die große Menge feindlicher Kriegsgefangenennach dem Verluste den wir erlitten, mit bedenklichen Reden sichgeäußert hat —'die mich vieles befürchten lasten —
General (ruhig). Hm! Kanonen vor die Kasematten —