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8 (1860) Erinnerung [u.a.] Die Advokaten
Entstehung
Seite
264
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General. Wie viel Unglück wartet aus mich Was bistDu redel Nur eine Betrügerin nur ein sittenloses Weib so ist'S noch ein Glück I Oder bist Du mit dem Verrälhermit dem Mgen mit ihm und dem Feinde einverstanden!

Gras. Kennen Sie Ihre Tochter nicht mehr! HerrGenerali

General. Die Festung ist verloren das wichtigsteWerk ist genommen meine Ehre ist dahin mein Name istgeschändet meine Tochter mit im Komplott! Fragt sie dochschafft mir nur die Gewißheit, hat sie Theil am Berrath odernicht!

Sophie. Mein ist alle Schuld auf meine Bitte ist ergekommen auf meine dreimal wiederholte Bitte! Was Siesonst fragen, verstehe ich nicht.

General. Ist kein Verständniß mit dem Feinde keinVerralh von dem Du wußtest beantworte mir das?

Sop hie. So wahr Gott lebt, ich weiß von nichts!

General. Gut. Herr Major Kriegsrecht über denElenden der Auditeur hat den Auftrag schon. Ich will es be-schleunigt wissen.

Major (geht).

Sophie (stürzt zu seinen Füßen). Barmherzigkeit! Vaterwenn Ihnen das Leben das Gewissen Ihres Kindes werthist mein ist alle Schuld Gnade dem unglücklichen Manne!

General (macht sich tos). Fort!

Sophie. Nein! (Sie ergreift seine Hand.) Nein, Sie machenSich nicht, nie von mir los

General. Der Vater hat nicht Zeit, über eine unge-ratheue Dirne zu wimmern. Der General hat zu handeln